Leipziger Kriminalautor liest am Donnerstag, 23. Februar, um 18 Uhr, in der Geraer Bibliothek am Puschkinplatz aus seinem Roman
Zur Lesung des Leipziger Kriminalautors Stefan B. Meyer am 23. Februar 2023 um 18 Uhr in der Geraer Stadtbibliothek erwartet die Gäste ein Lesungsvergnügen der besonderen Art – ein Krimistoff, der Spuren hinterlässt.

Meyer greift in seinem Kriminalroman „Eine Frau, ein Mord“ den Leipziger „Sachsensumpf“ auf, zu dem Wikipedia wissen lässt: „Sachsensumpf ist ein Schlagwort für eine bislang nicht gänzlich aufgeklärte Affäre um die angebliche Verwicklung hochrangiger Persönlichkeiten aus Justiz, Politik, Verwaltung und Wirtschaft in die Prostitution Minderjähriger, in Immobiliengeschäfte und die damit in Zusammenhang stehenden kriminellen Machenschaften in Sachsen, insbesondere in Leipzig.“
Stefan B. Meyer geht dabei in seiner Präsenz problemlos als die Hauptfigur seines Romans, Privatermittler Staiger, durch. Staiger ist eine Figur, die sich kaum aus der Ruhe bringen lässt und diversen auch kritischen Situationen Paroli bietet, die sich im Ermittlungsverlauf ergeben. Schließlich geht es um nichts Geringeres als Mord, in einem Kriminalfall, in den mehrere hochranginge Personen aus Justiz und Stadtverwaltung verstrickt sind.

Meyer entspinnt mit Leichtigkeit, Tiefenschärfe und ausgeprägtem Dialogwitz einen packenden Roman, der unter anderem schon mit Raymond Chandler verglichen wurde, dem Pionier der amerikanischen „Hardboiled novels“. Karten für die Lesung gibt es in der Bibliothek.
Mehr Informationen unter: www.biblio.gera.de
Fotos: Text + Buchcover: Edition Outbird / Bild: Stefan B. Meyer Pressefoto (Urheberschaft: privat)

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