Einen unvergesslichen Nachmittag erlebten die Bernsgrüner Landfrauen im Wonnemonat Mai. Sie besuchten das altehrwürdige Schloss im Ortsteil Leubnitz in der Nachbargemeinde Rosenbach.
Peter Klebert, Mitglied des Fördervereins „Freunde des Leubnitzer Schlosses“ e.V. übernahm kompetent und unterhaltsam die Schlossführung. „Unser Verein organisiert das Leben hier drin. Alle Einnahmen fließen ins Schloss zur Renovierung“, so Klebert. Die Frauen erfuhren von ihm viel Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte des Schlosses, das bis 1945 als Wohn- und Jagdschloss derer von Kospoth war, dann als Wohnraum für Flüchtlinge und Vertriebene fungierte und bis 1998 die Leubnitzer Schule beherbergte. Beim Rundgang lernten die Frauen den „Weißen Saal“, der beliebt ist für standesamtliche Trauungen und Konzerte, das im historischen Stil eingerichtete Herren- und Ahnenzimmer und den Salon in der ersten Etage, die Löberingausstellung und das Leubnitzer Kupferstichkabinett kennen. Begeistert zeigten sich die Landfrauen über die zahlreichen Exponate der Dauerausstellung „Natur und Jagd“ auf über 300 qm. So verging die Zeit wie im Fluge, sodass ein Spaziergang durch den ums Schloss führenden neun Hektar herrlich großen Landschaftspark verschoben werden musste.
Fazit der Landfrauen: „Es war unbeschreiblich, was wir hier alles zu sehen und dank Herrn Klebert zu hören bekamen. Wir sind beeindruckt. Das hätten wir so nicht erwartet. Alles ist sehens-, erlebens- und vor allem erhaltenswert“.
Zum gelungenen Tag trugen auch das Kaffeetrinken in der Papiermühle Leubnitz und das Abendessen mit leckeren Kartoffelsalat von Vereinschefin Jutta Riedel bei.
Text/Foto: Gabriele Wetzel Foto 706: Die Landfrauen verfolgen im „Weißen Saal“ aufmerksam den Ausführungen von Schlossführer Peter Klebert.

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