Volksfeststimmung bei Sport, Spiel und Show am Stausee

Der Heimat- und Kulturverein Noßwitz hatte zum Stauseefest eingeladen

Elsterberg-Noßwitz. Über mangelnden Besucherandrang konnten sich die Organisatoren des Stauseefestes am Samstag in Noßwitz wahrlich nicht beklagen. Den ganzen Tag über tummelten sich unzählige Gäste nicht nur aus dem Elsterberger Ortsteil, sondern auch aus den umliegenden Städten und Gemeinden auf dem Festgelände am Dölauer Stausee im thüringisch-sächsischen Grenzgebiet. „Wir freuen uns auf die tolle Resonanz und dass unser Programm so gut angenommen wird“, strahlte Kerstin Braun am Nachmittag. Die Vorsitzende des örtlichen Heimat- und Kulturvereins (HKV), der für das Fest verantwortlich zeichnet, betreute mit Ulla Krüger das Treiben am neuen Bootssteg, der Anlegestelle für die Ausfahrten mit den vereinseigenen Ruderbooten. Der Bootverleih, der übrigens noch bis zum 20. August täglich in Anspruch genommen werden kann, wurde genauso gerne genutzt wie alle Angebote auf dem Stauseefest.

Der Festbetrieb begann am Vormittag natürlich mit dem obligatorischen Frühschoppen. Dann ging es aber auch gleich sportlich zur Sache: Punkt 10 Uhr erfolgte der Start zum traditionellen Stauseelauf. Insgesamt 43 Starterinnen und Starter nahmen die 3,5-Kilometer-Runde über den Damm und die Landesgrenze nach Thüringen zur Schaltisinsel und durch den Wald zurück ein beziehungsweise zweimal in Angriff. „Mit der Teilnehmerzahl sind wir sehr zufrieden, es sind mehr mitgelaufen als voriges Jahr. Die Läufer kamen aus unserem Ort, aus Elsterberg, Plauen und Greiz“, freute sich Lauforganisatorin Anke Oertel. Sie bedauerte nur, dass am Bambinilauf über 400 Meter nur vier Kinder teilnahmen. Erste war hier die sechsjährige Selina Becker. Den Stauseelauf über 7,5 Kilometer gewann Matteo Walzel in 33:18 Minuten vor Ingo Strauß (36:36 min) und dem Greizer Jörg Feige (38:00 min). Das 3,5-Kilometer-Rennen sah Mike Rose (17:47 min) als Sieger. (alle Ergebnisse auf www.facebook.com/hkv.nosswitz).

Bei dem von DJ-Klängen musikalisch umrahmten Familienprogramm erlebten die Stauseefestbesucher mitreißende Auftritte der Elsterberger Akrobaten, der Karategruppe vom Coschützer Sportverein und der Kindertanzgruppe des Elsterberger Faschingvereins. Sportlich klang der Nachmittag mit einer Premiere, dem ersten Noßwitzer Stand-Up-Paddle-Wettkampf, aus, den Doreen Rahmig organisiert hatte.

Auch auf kulinarischen Gebiet hatten sich die Festorganisatoren einiges einfallen lassen. So gab es neben den Klassikern wie Gegrilltem vom Rost, Kaffee und Kuchen, Bier, Wein und Holunderlimo auch Noßwitzer Spezialitäten. So gingen die von Albrecht Ring geräucherten Forellen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln und die an der Cocktailbar von Annette Seidel, Ute John und Elke Seidel gemixten teils exotischen Getränke waren vor allem bei den weiblichen Besuchern gefragt. Ab 18 Uhr gab es dann im großen Festzelt Partyalarm mit DJ United bis tief in die Nacht.

Insgesamt war es wieder erstaunlich, was der HKV Noßwitz mit seinen 33 Mitgliedern und mindestens doppelt so vielen Helfern alles auf die Beine gestellt hat. „Ich möchte mich bei allen Unterstützern und Sponsoren ganz herzlich bedanken“, so Kerstin Braun am Abend des Festes. Die Vereinsvorsitzende weist darauf hin, dass der HKV in diesem Jahr noch viel vor hat wie beispielsweise den Bau eines Activity-Parks am Stausee. Doch das ist schon wieder eine andere Geschichte …

Hier Impressionen vom Nachmittag des Noßwitzer Stauseefestes:

Hinterlasse einen Kommentar