Geraer Polizeimeldungen vom 11. August 2023

Einbruch in Garagenkomplex

Gera (ots). Ein Garagenkomplex in der Pasternakstraße wurde Ziel von bislang unbekannten Einbrechern. Die Täter öffneten dort gewaltsam eine Garage, entwendeten nach ersten Erkenntnissen jedoch nichts. An einer weiteren Garage schienen sie mehr Interesse entwickelt zu haben. Nachdem sie diese ebenfalls gewaltsam öffneten, entwendeten sie daraus ein Autoradio und Werkzeug. Anschließend ergriffen sie die Flucht. An beiden Garagen entstand Sachschaden. Die Polizei (Telefon 0365/ 829-0) ermittelt und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen (Bezugsnummer: 0207578/2023).

Beim Einkauf angegriffen

Gera (ots). Als sich am gestrigen Donnerstag gegen 17:45 Uhr ein 40-Jähriger in einem Lebensmittelgeschäft in der Heinrichstraße aufhielt, sprach ihn unvermittelt ein Mann an. Ohne Vorwarnung versetzte ihm dieser eine Kopfnuss. Danach flüchtete der Täter in Begleitung eines weiteren Mannes aus dem Laden. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei in Gera hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0365/ 829-0 zu melden (Bezugsnummer: 0208346/2023).

Angespuckt und Eis aus der Hand getreten

Gera (ots). Die Geraer Polizei sucht nach Zeugen eines Vorfalls von gestern gegen 16 Uhr in der Küchengartenallee. Dort wurde eine 62-Jährige unvermittelt durch einen unbekannten Mann angespuckt. Danach trat der Täter gegen die rechte Hand der Geschädigten, in der sie ein Eis hielt. Anschließend flüchtete der Unbekannte. Die Frau wurde leicht verletzt (Bezugsnummer: 0208175/2023). 

Vermehrt Telefontrickbetrüger aktiv

Gera (ots). In den vergangenen Tagen verzeichnete die Polizei in Gera wieder vermehrt Telefonanrufe aus dem Bereich Schockanruf und Enkeltrick. Meist wurden den Betroffenen eine Notsituation, zum Beispiel die Verursachung eines tödlichen Verkehrsunfalls, eines nahen Angehörigen suggeriert. Zur Abwendung einer anstehenden Untersuchungshaft wird die Zahlung einer Kaution verlangt. Während des Gesprächs wechseln zudem meist die Gesprächspartner. Die Täter gehen dabei so raffiniert vor, dass leider immer wieder Geschädigte auf die Betrüger hereinfallen. So auch am gestrigen Donnerstag, als eine 86-Jährige nach mehrstündigem Telefonat zur Übergabe einer niedrigen fünfstelligen Bargeldsumme bewegt werden konnte. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals auf Vorsicht bei Geldforderungen am Telefon hin: „Es handelt sich in aller Regel um einen Betrug. Reagieren Sie auf Geldforderungen am Telefon skeptisch und übergeben Sie kein Bargeld. Kontaktieren Sie Ihre Angehörigen und rückversichern sich bei ihnen. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.“

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