Bernsgrüner feierten Martinsfest

Viele Kleine und Große strömten am späten Donnerstagnachmittag in die Bernsgrüner Kirche, um gemeinsam das Martinsfest zu feiern.

„Das Martinsfest ist ein Fest des Teilens, des Lichts, ein Fest für Frieden und Mitmenschlichkeit, gegen Hass und Spaltung. Wo geteilt wird, geben Menschen aufeinander acht. Und warum es Martinsfest heißt, zeigen die Erzieherinnen der evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ nach dem gesungenen Sankt-Martin-Lied der Kinder und der Keyboardbegleitung durch Kantor Stefan Raddatz“, so Pfarrer Gunnar Peukert begrüßend.

Die Erzieherinnen vermittelten verständlich und eindrucksvoll per Schattenspiel die Geschichte von Sankt Martin, der seinen Mantel in einer eisigen Nacht mit einem Bettler teilte. „Martin sah nicht weg, er sah hin, half und teilte. Auch heute gibt es genügend Beispiele, wo wir hinsehen und es noch so wie Martin machen müssten. Einen Versuch ist es wert“, gibt Pfarrer Peukert allen Besuchern mit auf den Weg. Danach wurden die in der Kita gebackenen Martinshörnchen verteilt.

Mit bunten Lampions und Pechfackeln der Jugendfeuerwehr versammelten sich alle vor der Kirche zum Fackelumzug, wie immer musikalisch begleitet von der Schalmeienkapelle Bernsgrün. Die Feuerwehrkameraden sicherten dabei die Straßen zum Umzug durch den Ort bis zur Kindertagesstätte ab. Bei einem kleinen Platzkonzert der Schalmeien ließen sich alle die vom Elternbeirat zubereitete leckere Gulaschsuppe und den heißen Glühwein schmecken. Für die Mädchen und Jungen ging es mit Stockbrot und Würstchen zum Backen und Braten an die Feuerstellen.

Text/Foto: Gabriele Wetzel

Foto 1: Die Kinder verfolgen aufmerksam die Geschichte von St. Martin, die ihnen ihre Erzieherinnen als Schattenspiel aufzeigten.

Foto 2: Nach der Martinsgeschichte in der Kirche zogen alle mit Laternen und der Schalmeienkapelle durch den Ort bis zur Kita.

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