Top-Ergebnisse für Greizer Nachwuchsjudoka bei Landesmeisterschaften und zum Nikolausturnier
Greiz/Harpersdorf/Werdau. Die Mädchen und Jungen des Greizer Judoclubs konnten bei ihren letzten beiden Turnierteilnahmen dieses Jahres weitere Erfolge für sich verbuchen.
Ende November nahmen zunächst sieben Nachwuchsjudoka aus Greiz mit circa 80 weiteren Kämpfern aus sechs Vereinen an den offenen Thüringer Landesmeisterschaften im Jiu Jitsu sowie in Bodenkampfmeisterschaften 2023 in Harpersdorf teil. Jiu Jitsu ist eine von den japanischen Samurai stammende Kampfkunst, bei der Angreifer auch mittels Schlag-, Tritt- und Stoßtechniken außer Gefecht gesetzt werden können. Aus dieser Kampftechnik wurde vor fast 200 Jahren das Judo als wurflastige Kampfsportvariante entwickelt. „Wir trainieren Jiu Jitsu nicht extra, haben aber dennoch einige unserer Schützlinge zu den Meisterschaften nach Harpersdorf geschickt, um einmal neue Reize zu setzen“, sagt Marcus Feustel. Der Stellvertretende Präsident des Greizer JC betreute mit Trainer Toralf Grätz die kleine Delegation, die in Harpersdorf insgesamt sechs Goldmedaillen erkämpfte. Über zwei Pokale als Thüringenmeister können sich die Zwillinge Selma und Otto Feustel freuen. Beide setzten sich in der AK 10 in ihren Gewichtsklassen sowohl im Stand- als auch im Bodenbereich ungeschlagen durch. Otto erhielt sogar noch einen dritten Pokal als bester Techniker seiner Altersklasse!
Die dritte Greizer Doppelstarterin, Ronja Stockmann, erkämpfte im Standkampf ebenfalls ungeschlagen einen Meistertitel und im Bodenkampf eine Silbermedaille. Vierter Titelträger des Greizer JC ist Kjell Kriegelstein, der sich als gerade einmal Siebenjähriger in seiner Gewichtsklasse in der AK 10 durchsetzen konnte. Noch ein Jahr jünger sind Amelie Seidel und Emma Stockmann, die Vizemeister in der Altersklasse 10 wurden. Das tolle Ergebnis der Greizer komplettiert der achtjährige Oskar Schröters mit seiner Silbermedaille in der AK 10.

Zum Jahresabschluss nahmen Anfang dieses Monats 14 Greizer Judoka am 42. Nikolausturnier in Werdau teil. Zu dem Traditionsturnier konnte der ausrichtende Judo SV Werdau insgesamt 194 Starter von 17 Vereinen aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern begrüßen.
Von den Judoka des Greizer JC konnten acht eine Goldmedaille erkämpfen, dazu kamen zwei silberne und zwei bronzene Plaketten. Herausragend hier die Leistung von Otto Feustel, der in der Altersklasse U11 bis 33,8 kg alle seine vier Kämpfe gewann. Seine Schwester Selma konnte in der AK U11 bis 36,0 kg jeden ihrer drei Kämpfe siegreich gestalten. Ebenfalls drei Siege bei drei Mattengängen trugen Lennart Steudel in der AK U9 bis 24,5 kg und Oskar Schröters in der AK U9 bis 32,5 kg davon. Goldmedaillen gewannen auch Emma Stockmann, Finnian Kahnes, Sheerna Shekh Khalil, Lennart Steudel und Joe Kohl.
Mit ihren insgesamt zwölf Medaillengewinnen belegten die Greizer Judoka in der Mannschaftswertung des Nikolausturniers hinter den Sportlern des Judo Clubs Jena einen hervorragenden zweiten Platz. „Das Turnier in Werdau war für uns ein erfolgreicher Jahresabschluss“, freut sich Marcus Feustel. „Die Erfolge sind nur durch das ehrenamtliche Engagement unserer Trainer möglich“, dankt der Vereinsvize den Übungsleitern genauso wie den Eltern und Großeltern, die die jungen Sportler zu den Turnieren fahren und diese bei den Wettkämpfen auch versorgen.

Die Saison 2024 beginnt für den Greizer JC voraussichtlich am 14. Januar beim Internationalen Sparkassen-Pokal in Jena. Zu den Höhepunkten des kommenden Frühjahrs gehören die Kreisjugendspiele im Judo, die der Verein ausrichtet, und der Schlosspokal.
Weitere Info: www.greizer-judoclub.de

Hinterlasse einen Kommentar