Saale-Holzland-Kreis und Landkreis Greiz stark vertreten
„Mach dir einen Kopf“ ist das Motto des Bundeswettbewerbs 2024 von „Jugend forscht“. Einen Kopf gemacht haben sich beim 30. Regionalwettbewerb Ostthüringen insgesamt 115 Mädchen und Jungen. Sie haben in 54 Projektgruppen experimentiert, analysiert und ihre Ergebnisse dokumentiert. Ihre Projekte haben die jungen Forscher am 29. Februar und 1. März im Kulturhaus Rositz (Altenburger Land) präsentiert.
An dem Regionalwettbewerb haben sich acht Schulen aus dem Landkreis Greiz, sechs aus dem Altenburger Land, sechs aus Gera und zwei aus dem Saale-Holzland-Kreis beteiligt. Wobei der Saale-Holzland-Kreis mit 44,5 Prozent der eingereichten Projekte an der Spitze liegt, gefolgt vom Landkreis Greiz mit 22,2 Prozent. Allein das Pestalozzi-Gymnasium Stadtroda ist mit 23 Projekten vertreten, aus dem Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz kamen fünf Projekte.
Die elf Projekte aus dem Landkreis Greiz wurden von 14 Kindern- und Jugendlichen aus dem Merbold-Gymnasium, der Elstertalschule, der Regelschule Pohlitz, der Carolinenschule, der Freien Regelschule Reudnitz und der Oberschule „Felix Mauersberger“ Netzschkau erarbeitet – alle unter der Federführung der Astronomischen Gesellschaft Greiz. Damit stellen sie hundert Prozent der Beiträge im Fachgebiet „Geo- und Raumwissenschaften“. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal können die jungen Astronomie-Fans dadurch für sich beanspruchen, dass sie mit Maik Müller einen Jungen mit Downsyndrom in ihren Reihen haben. Das ist bei „Jugend forscht“ deutschlandweit wohl einmalig. Maik ist Schüler des Förderzentrums Carolinenschule in Greiz und begeistert sich seit einem Jahr für Planeten und andere Himmelskörper. Beim Regionalwettbewerb in Rositz hat er sein Projekt „Die Farben der Sterne“ vorgestellt und dafür sogar Sonderpreise der Jena-Optronik und des Theaters Altenburg Gera erhalten!
Das zehnte Mal bei „Jugend forscht“ dabei ist Marleen Otto vom Merbold-Gymnasium. Und das wieder erfolgreich: Für ihr Projekt „‚SN 2023ixf’“‚ ein Feuerrad brennt!“ erhielt sie in Rositz den 1. Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Ebenfalls der 1. Preis in diesem Fachgebiet ging an die Greizer Gymnasiasten Linda Meisel, Nick Siegel und Noah Kugler für ihr Projekt „Chromosphärische Fackelnetzwerke – die Sonne im Kalziumlicht“. In der Sparte „Schüler experimentieren“ wurde Oli Legl von der Freien Regelschule Reudnitz mit seinem Projekt „Strahlen auf dem Mond“ Regionalsieger. Und um den Erfolg aus Sicht des Landkreises Greiz abzurunden: Ben Waldmann aus Noßwitz wurde für sein im Rahmen der Astronomische Gesellschaft Greiz erarbeitetes Projekt „Lebewesen ‚Kleinste Existenzgemeinschaften“ als Regionalsieger für das beste interdisziplinäre Projekt geehrt.
Die Regionalsieger der sieben Fachgebiete in den Sparten „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ werden Ostthüringen beim Landesfinale am 9. April in Jena vertreten.
Unten einige Bilder von den Ausstellern, die Fotos von den Preisverleihungen folgen später!






















Hinterlasse einen Kommentar