Lesung und Gespräch mit Autor Frank Quilitzsch und Forstrevierleiter Hans-Peter Schenk auf Burg Posterstein
Nachdem im Podiumsgespräch im Februar Förster und Baumfreunde diskutierten, ob Bäume heute noch alt werden Dürfen, geht es am Sonntag, 17. März, 15 Uhr, in der Neuen Scheune Posterstein um die Frage: Können Bäume noch alt werden?
Ein Jahr lang streifte der Erfurter Autor Frank Quilitzsch mit Förstern und Baumforschern durch Thüringer Wälder. Dabei wurde deutlich, wie sehr die Bäume mit Wetter-Veränderungen, Schädlingen und anderen Herausforderungen zu kämpfen haben. In Posterstein liest Frank Quilitzsch aus seinem Buch „Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus!“ und kommt mit Hans-Peter Schenk, Revierleiter des Forstreviers Schmölln, ins Gespräch.
Schon über 2000 Gäste in der Sonderschau
Die Lesung gehört zum Begleitprogramm der Sonderschau „Der Mann unter der 1000-jährigen Eiche – Über den Umgang mit faszinierenden Baumdenkmalen“ im Museum Burg Posterstein, die sich seit Eröffnung am 28. Januar 2024 schon über 2000 Besucherinnen und Besucher anschauten. Wer die Ausstellung am Sonntag ebenfalls sehen möchte, plant den Besuch am besten vor der Veranstaltung ein.
Für die Lesung und das anschließende Gespräch wird um Voranmeldung im Museum Burg Posterstein gebeten. Der Eintritt ist frei, doch die Mitglieder des Museumsvereins Burg Posterstein, die auch zu Kaffee und Kuchen einladen, würden sich über eine Spende freuen.


Für sein Buch „Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus!“, das im Thüringer Verlag Tasten & Typen erschienen ist, streifte Frank Quilitzsch ein Jahr lang mit Thüringer Förstern und Baumforschern durch die Reviere. Er ging mit auf die Jagd und verbrachte Tage und Nächte im Nationalpark Hainich. Dabei traf er auf die unterschiedlichsten Menschen, denen Bäume am Herzen liegen. Klimaexperten, Ranger und die
Umweltministerin – was fordern sie im Umgang mit der Natur? Und wie geht es den Eichen in unseren
Wäldern? Können sie heute noch ein so stattliches Alter wie die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz erreichen?

Hinterlasse einen Kommentar