Der Inbegriff des Schicksals im 9. Sinfoniekonzert

Vogtland Philharmonie spielt am 29. und 31. Mai letztes Sinfoniekonzert der Saison

„So pocht das Schicksal an die Pforte“, soll Ludwig van Beethoven einst gesagt haben, als er im Bewusstsein über seine unaufhaltsam voranschreitende Ertaubung seine berühmte 5. Sinfonie in c-Moll op. 67 komponierte.

Heuten kennen wir sie daher unter dem Titel „Schicksalssinfonie“ und über 200 Jahre nach ihrer Uraufführung ist sie populär wie am ersten Tag. Weniger populär, wenn auch kein bisschen weniger schicksalshaft entstanden, ist Peter Iljitsch Tschaikowskys 2. Klavierkonzert G-Dur op. 44, das er inmitten seiner tiefen Lebenskrise komponierte, die ihn mindestens während des letzten Drittels seines Lebens bis an die Grenzen der physischen wie psychischen Belastbarkeit führte. Beide Kompositionen wenden jedoch die ihnen innewohnende Tragik in kraftvolle und schließlich jubilierende Finali.

Zu erleben sind die Werke am Mittwoch, 29. Mai, im Neuberinhaus Reichenbach sowie am Freitag, 31. Mai, in der Vogtlandhalle Greiz jeweils um 19.30 Uhr. Am Klavier stellt sich nach 2016 erneut der preisgekrönte junge Pianist Joseph Moog vor. Die Leitung hat letztmalig Dorian Keilhack in seiner Funktion als Chefdirigent der Vogtland Philharmonie. Die Konzerteinführung mit Michael Pauser findet jeweils ab 18.45 Uhr im großen Saal statt.

Joseph Moog (Foto: Thommy Mardo)

Tickets für Reichenbach gibt es in der Kultur-Info am Makt 5 (Telefon 03765- 3259240), für Greiz in der Tourist-Info (Telefon 03661-689815) und der Vogtlandhalle (Telefon 03661-62880) sowie an den beiden Abendkassen.

Mit dem Konzert beschließt die Vogtland Philharmonie die Sinfoniekonzertsaison 2023/2024. Das erste Konzert der nächsten Saison findet am 18. und 20. September statt. Dann sind auch wieder Abonnements erhältlich. Interessierte können sich jederzeit in den beiden Veranstaltungshäusern oder direkt bei der Vogtland Philharmonie erkundigen. Info: www.v-ph.de

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