Sachsenforst: Forstwirte schließen Ausbildung ab

Zeugnisse für 53 Absolventen im neuen Forstlichen Bildungszentrum in Bad Reiboldsgrün

Am vergangenen Freitag erhielten die 53 Absolventinnen und Absolventen der Forstwirtschaft im neuen Forstlichen Bildungszentrum in Bad Reiboldsgrün (Vogtlandkreis) ihre Zeugnisse – der erste Abschlussjahrgang an dem neuen Bildungszentrum. Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, Utz Hempfling, überreichte die Urkunden.

Die Absolventen der Forstschule Bad Reiboldsgrün. (Foto: © Mirko Hahn – Sachsenforst)

Über Nachwuchsprobleme kann das Bildungszentrum nicht klagen – ab dem 1. September beginnen 67 neue Auszubildende ihre berufliche Zukunft im Wald.

Die Ausbildung der Forstwirtinnen und Forstwirte erfolgt in einem dualen System und dauert in der Regel drei Jahre. Die Auszubildenden absolvieren den praktischen Teil der Lehre überwiegend in Ausbildungsbetrieben in ganz Sachsen − davon etwa 30 Prozent bei forstlichen Dienstleistungsunternehmen, in Kirchenwald- und Privatwaldbetrieben oder in körperschaftlichen Ausbildungsbetrieben und 70 Prozent bei den insgesamt acht Ausbildungsforstbezirken von Sachsenforst. Die überbetriebliche Ausbildung, die Berufsschule sowie die zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf Forstwirt/-in sind am Standort in Bad Reiboldsgrün gebündelt.

Schon zur feierlichen Schlüsselübergabe im vergangenen Jahr verdeutlichte Landrat Thomas Hennig, der leider zur Zeugnisausgabe nicht persönlich dabei sein konnte, die Wichtigkeit des Ausbildungsstandortes. Zuvor lernten die angehenden Forstwirte in Morgenröthe, heute steht ihnen ein topmodernes Gebäude für ihre Ausbildung zur Verfügung.

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