Am Geraer Rathaus weht die Regenbogenflagge
Am gestrigen Freitag, den 12. Juli, wurde am Eingang des Geraer Rathauses die Regenbogenflagge gehisst. Dies erfolgte als Auftakt zum Christopher Street Day Gera 2024, der am heutigen Samstag ab 12 Uhr auf der Eventfläche vor dem Kultur- und Kongresszentrum Gera stattfinden wird.
Die Stadt Gera möchte mit der Aktion ein sichtbares Zeichen für Solidarität, Toleranz und Akzeptanz sowie den Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt setzen. „In unserer Stadt Gera wohnen die verschiedensten Menschen und bilden eine sehr diverse Gemeinschaft ab. Ganz egal ob queer oder nicht queer, gilt es, sich respektvoll und mit gegenseitiger Fürsorge in dieser Gemeinschaft zu verhalten“, so Sandra Wanzar, Dezernentin für Jugend und Soziales. „Mit dem Hissen der Regenbogenflagge möchten wir die Unterstützung der Stadt Gera gegenüber der queeren Gesellschaft untermauern und allen Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass sie willkommen sind, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität“.
Der Christopher Street Day in Gera wird bereits seit 2018 vom CSD Gera e. V. und seiner vielen ehrenamtlichen Engagierten organisiert. Geplant ist eine Demonstration mit anschließendem Straßenfest. Ab 21 Uhr findet die After-Show-Party im Rahmen „Gera brennt“ im Trash statt.
Weltweit werden Christopher Street Days veranstaltet, um sich für die Akzeptanz, Toleranz und Anerkennung einer bunten und diversen Gesellschaft einzusetzen und gegen Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit zu kämpfen. Die Regenbogenflagge steht weltweit als Symbol geschlechtsidentitärer Minderheiten und queerer Menschen.



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