Auf ein Wort mit Schweinsburg und Schäfer im Vorfeld der Landtagswahl
„Nicht nach Schuldigen suchen, sondern gemeinsam an Lösungen arbeiten.“ Dieser Satz von Martina Schweinsburg könnte als Überschrift über der öffentlichen Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Zeulenroda-Triebes am Montagabend stehen.
Unter dem Motto „Auf ein Wort mit Schweinsburg und Schäfer“ trafen sich circa 50 Einwohner aus Zeulenroda-Triebes und Umgebung, um mit der Landtagskandidatin Schweinsburg, dem Landrat Dr. Ulli Schäfer sowie den Stadträten Markus Hofmann und Sandro Kirst zu aktuellen Fragen der Politik im Vogtland wie in Thüringen ins Gespräch zu kommen.
Zu Beginn der Veranstaltung gab es vom Ortsvorsitzenden Volker Emde im gut gefüllten Saal des Oldtimerclubs zunächst Worte des Dankes an Michael Glock für dessen langjährige Arbeit als Stadtrat: „Michael Glock ist als ein Mann der deutlichen, manchmal auch unbequemen Worte und als einer, der immer wieder mit konkreten Projekten und Umsetzungsvorschlägen konstruktiv Politik für unsere Stadt gestaltet hat, bekannt.“ Sein Nachfolger im Stadtrat Bastian Militzer tritt dabei in große Fußstapfen, darf aber auf Unterstützung bauen.
Klartext wurde im Verlauf auch von den anwesenden Gästen gesprochen. „Auch wenn die Mehrheitsverhältnisse nach der Landtagswahl sehr schwierig werden, so brauchen wir doch eine planbare, nachvollziehbare und vor allem berechenbare Landespolitik!“ so Martina Schweinsburg. Von Energiepolitik über gute Schule, sichere Krankenhausstandorte, kommunale Investitionstätigkeit bis hin zu Fragen der attraktiven Gestaltung der Lebensbedingungen in der Stadt und Fragen der Integration von Ausländern entspann sich über 120 Minuten eine streitbare, aber vor allem konstruktive Diskussion.
Landrat Schäfer warb dafür, den 71 in Zeulenroda-Triebes von der neuen Arbeitspflicht betroffenen Flüchtlingen auch ein konkretes Arbeitsangebot in der Stadt zu machen. Ein interessierter Bürger bemerkte dazu unter Beifall aller Anwesenden, dass es auch für arbeitsfähige deutsche Menschen eine Pflicht zur Arbeit geben müsse.
Einigkeit herrschte bei allen Rednern darüber, dass die aktuellen Umstände die Politik im Land und in der Region nicht einfach machen. Dazu müsse künftig mehr das Verbindende gesucht und auf Gesprächsbereitschaft nach allen Seiten gesetzt werden.


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