Ringen, 2. Bundesliga: Greiz schlägt Rimbach 23:7

Erster Heimkampf der Saison – erster Heimsieg der Saison: Der RSV Rotation Greiz behielt in der Begegnung der 2. Ringer-Bundesliga Ost gegen den KSV Rimbach mit 23:7 die Oberhand.

Bei dem relativ ungefährdeten Heimsieg über die Gäste konnten die Schützlinge von Trainer Tino Hempel vor 495 zahlenden Zuschauern sieben der zehn Kämpfe für sich entscheiden, während die Gäste aus Südhessen dreimal die Matte als Sieger verließen.

Hier die einzelnen Kämpfe (erstgenannt immer die Greizer Ringer):

Freistil, 61 Kg: Der rumänische Auswahlringer Razvan Kovacs benötigte gegen Leon Zinser vier Minuten und 17 Sekunden für seinen Sieg durch Technische Überlegenheit. (4 Mannschaftspunkte)

Gr.-röm,, 130 Kg: Mit Alex Gerkö Szöke ging der erste der für Greiz startenden Ungarn auf die Matte. Der Schwergewichtler konnte sich gegen Rafael Andrzej Krajewski 8:0 durchsetzen. (3)

Gr.-röm., 66 Kg: Der Greizer Neuzugang Alexandr Gurali fuhr mit seinem 7:0-Sieg gegen Marc Janske zwei Mannschaftspunkte für die Gastgeber ein (2)

Fr., 98 Kg: Der Ur-Greizer Sebastian „Tanne“ Wendel konnte gegen den zehnfachen lettischen Meister Armands Zvirbulis lange gegenhalten – doch 16 Sekunden vor Ende der Kampfzeit machte der Lette den TÜ-Sieg perfekt und holte die ersten Mannschaftspunkte für die Gäste.

Fr., 71 Kg: Moritz Langer hatte den Deutschen Vizemeister Julien Zinser zum Gegner, dem der Greizer mit 1:7 unterlag. Damit stand es zur Halbzeit 9:6 für den RSV.

Gr.-röm., 86 Kg: Maximilian Besser besiegte Jannis Schwab nach 4:35 Minuten durch Technische Überlegenheit (4)

Gr.-röm., 75 Kg: Der Greizer Mannschaftskapitän Christian Fetzer startete furios gegen den Tschechen Jakub Bielesz und ging schnell in Führung. Allerdings wendete der Gästeringer durch einen Vier-Punkte-Wurf das Blatt und rettete seine 5:3-Führung über die Zeit und damit einen Mannschaftspunkt für sein Team.

Fr., 80 Kg: Der amtierende Deutsche Meister und in die Bundesauswahl berufene Lucas Kahnt war gestern der zweite echte Greizer im Gastgeberteam. Gegen Christian Hermann konnte er sich mit 10:2 Punkten durchsetzen. (3)

Gr.-röm., 80 Kg: Der zehnfache ungarische Meister und viermalige EM-Fünfte Zsombor Gulyás wechselte Anfang dieser Saison vom Regionalligisten RV Thalheim zum RSV Greiz. Er ist seit diesem Jahr deutscher Staatsbürger und beruflich als Landestrainer Sachsen am Bundesstützpunkt Leipzig tätig. Hier betreut er unter anderem die Greizer Kadersportler Lucas Kahnt und Moritz Langer. Gestern stand gegen ihn im letzten Kampf des Abends Oldrich Varga auf der Matte, der nach 1:30 Minuten verletzungsbedingt aufgeben musste. Mit diesen vier Mannschaftspunkten für Greiz wurde das Endergebnis auf 23:7 für die Gastgeber hochgeschraubt.

Hier die Bilder (die Greizer in Rot immer zuerst genannt):

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