Nachhaltige Erlebnisse stehen im Fokus der aktuellen Tourismus-Werbung für Deutschland. „Simply FEEL GOOD“ nennt die Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) ihre Kampagne, die insbesondere internationale Gäste unter Berücksichtigung nachhaltiger, touristischer Angebote ansprechen soll.
Zahlreiche Faktoren geben Thüringen, das für seine ausgedehnten Waldgebiete und natürlichen Reize inmitten Deutschlands bekannt ist, optimale Bedingungen für die Positionierung als nachhaltiges Reiseziel für ausländische Gäste. Die Website nachhaltig.thueringen-entdecken.de gibt einen ersten Eindruck, welche nachhaltigen Erlebnisse das Reiseland Thüringen für nationale und internationale Urlauber bereithält. Dabei werden folgende Themen von den Touristikern fokussiert: 20 zertifizierte Unterkünfte und Campingplätze; eine zertifizierte Therme, zahlreiche naturnahe, nachhaltige, barrierefreie und kulinarische Erlebnisse bzw. Ausflugsziele sowie insgesamt 15 besonders nachhaltige „Fair Trade Städte“ und Reisegebiete.
Erfurt als nachhaltiges Reiseziel für den „grünen Gaumen“
Landestypische und regional-hergestellte Speisen und Getränke sind ein bedeutender emotionaler Reiseanlass – Thüringen überrascht den „grünen Gaumen“ in vielerlei Hinsicht. Die in der Landeshauptstadt ansässige Schokoladenmanufaktur Goldhelm zum Beispiel setzt ein klares Statement: Gründer Alex Kühn begleitet den Weg der Kakaobohne bis hin zur Schokoladen-Tafel selbst und sorgt abschließend für die von ihm illustrierte, einmalige Verpackung.
Im „Eiskrämer“ auf der Erfurter Krämerbrücke bietet er zudem stetig wechselnde Eiskreationen mit regionalen Einflüssen. Viba sweets und die Goethe-Chocolaterie haben Nachhaltigkeit in verschiedenen Facetten ebenfalls in ihrer Unternehmenskultur verankert.
In Puncto Nachhaltigkeit kommen Thüringen-Gäste an einer Tradition zudem nicht vorbei: Der regionale Senf der Erfurter Firma „Born Senf und Feinkost“ ist nicht nur die perfekte und alternativlose Ergänzung zur Thüringer Bratwurst, sondern auch noch umweltschonend. Denn das 1820 gegründete Unternehmen ist bereits seit 2015 Mitglied beim Nachhaltigkeitsabkommen Thüringens und das Werk arbeitet seit vier Jahren klimaneutral.



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