Auf den Spuren jüdischen Lebens in Apolda

Wanderausstellung des Prager-Haus-Vereins im Rathaus

Am gestrigen Mittwoch, 15. Januar, wurde die Wanderausstellung „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Apolda“ im Foyer des Rathauses aufgebaut.

„Jedes Jahr gedenken wir am 9. November der jüdischen Bürger, die der Reichspogromnacht und dem 2. Weltkrieg zum Opfer fielen“.“, heißt es dazu im Begleittext. Die Geschichte dieser und anderer Bürger wird in der Ausstellung erzählt. Bis zum 30. Januar 2025 ist diese während der Öffnungszeiten der Tourist-Information (Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr) zu sehen.

„Gerade mit Blick auf die jüngsten Vorfälle rund um das Prager Haus in Apolda freut es mich besonders, diese Ausstellung im Rathaus präsentierten zu können“, so Bürgermeister Olaf Müller. „Ich lade alle Interessierten ein, sich diese Ausstellung anzuschauen und unsere Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen“.

Die Ausstellung wurde von der Kreisvolkshochschule in Kooperation mit dem Prager-Haus Apolda e. V. erstellt und konzipiert, wobei jeder Aufsteller einen Blick auf das Leben und die Beiträge einer jüdischen Person oder Familie wirft, die in Apolda gelebt hat.

Die Ausstellung Jüdisches Leben im Apoldaer Rathaus (Foto: Maria Ludwig)

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