Falscher Stadtwerke-Mitarbeiter stiehlt Saalfelder Seniorin Schmuck

85-Jährige ließ den Unbekannten in ihre Wohnung

Saalfeld (ots). Am gestrigen Montag, den 10. Mai, gegen 9.30 Uhr teilte eine 85-jährige Frau aus Saalfeld der Polizei mit, dass eine unbekannte männliche Person aus ihrem Schlafzimmer Schmuck entwendet hat.

Der unbekannte Mann gab sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Saalfeld aus. Er behauptete die Heizungsthermostate überprüfen zu müssen. Daraufhin ließ die Frau den Mann in ihre Wohnung. In der Wohnung entwendete der Täter Schmuck. Der Wert der Beute, wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Diese Art von Betrug, bei dem sich Kriminelle als Personen ausgeben, die sie nicht sind, um Zugang zu Wohnungen zu erlangen, ist eine bekannte Methode. Dabei sind die Täter sehr kreativ und wirken oft überzeugend. Sie geben sich als Handwerker, Monteure, Postzusteller, Mitarbeiter einer sozialen Einrichtung oder gar als Polizist oder Gerichtsvollzieher aus. Damit gelingt es ihnen immer wieder ihre kriminellen Absichten zunächst zu verbergen um dann ihre Opfer zu schädigen.

„Sollten Sie auch Opfer einer solchen Masche geworden sein, wenden Sie sich an eine Polizeidienstelle“, rät die Landespolizeiinspektion Saalfeld und gibt folgende Hinweise, wie man sich vor solchen kriminellen Methoden schützen kann:

  • Durch den Spion schauen, ggf. Fremden nicht öffnen
  • Die Tür nur mit angelegter Türkette öffnen
  • Ausweis zeigen lassen und in Ruhe prüfen und bei der entsprechenden Behörde/Unternehmen anrufen und nachfragen ob die Person dort arbeitet und ein Auftrag vorliegt.
  • Niemand Fremdes in die Wohnung lassen.
  • Falls Sie doch eine Person in die Wohnung lassen müssen, Haustür unbedingt schließen, sodass keine zweite Person unbemerkt eintreten kann.
  • Die eingetretene Person niemals aus den Augen lassen.
  • Einen Nachbarn/Bekannten hinzubitten.
  • Hauseingangstüren in Miethäusern geschlossen halten.
Landespolizeiinspektion Saalfeld gibt Hinweise, wie man sich vor kriminellen Methoden schützen kann. (Foto: Gerd Zeuner)

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