Letzte öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung
Am Sonntag, den 3. August, lädt das Museum für Naturkunde Gera um 16 Uhr zur letzten öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Giganten der letzten Eiszeit“ ein.
Wollhaarmammute, Rentiere, Höhlenlöwen, Höhlenbären, Höhlenhyänen, Moschusochsen und Wollhaarnashörner lebten noch vor einigen Jahrtausenden in Europa, auch im heutigen Ostthüringen. In der öffentlichen Führung kehren Besucher und Besucherinnen zurück in die Weichsel-Kaltzeit und erfahren eine Fülle an Informationen, zum Beispiel dass das Skelett des 1904 in Pohlitz (Bad Köstritz) gefundenen Wollhaarnashorns das vollständigste seiner Art ist, das bisher in Deutschland entdeckt wurde.
Dass so viele eiszeitliche Tierarten im heutigen Raum Gera nachgewiesen werden konnten, ist den Fossilien aus der 1874 zufällig aufgefundenen Lindenthaler Hyänenhöhle zu verdanken.
Warum sich Wissenschaftler aus aller Welt bis heute für die Fossilien interessieren und welchen Weltrekord eines dieser Fossilien für sich beanspruchen kann, ist ebenfalls Thema der Führung für Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene.


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