Chillende Enten in Altenburg sind Blickfang und Fotomotiv

Originelle Sitzgelegenheiten am Großen Teich

Sind die etwa echt? Diese Frage kam sicher schon vielen Spaziergängern in den Sinn, deren Blicke auf zwei große weiße Vögel fielen, die in Altenburg auf einer Wiese am Großen Teich zu schlummern scheinen.

Beim genaueren Hinsehen wird schnell klar: Es handelt sich um Skulpturen. Geschaffen hat sie die sowohl in Leipzig als auch in Kriebitzsch lebende Bildhauerin Elisabeth Howey (die Internetpräsenz: http://www.elisabethhowey.de).

„Chillende Enten“ hat sie die beiden Schwergewichte aus Betonguss genannt – jede wiegt etwa eine halbe Tonne, als Paar bringen sie also fast 1000 Kilogramm auf die Waage. Trotz ihres Gewichts können die Spielskulpturen ihren Standort wechseln. Als sie im April dieses Jahres erstmals am Großen Teich „chillten“, war das im Eingangsbereich zum Inselzoo.

Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann sieht die beiden Enten, die rasch zu einem beliebten Fotomotiv wurden, im Kontext zur Landesgartenschau 2030. „Wir haben viele positive Reaktionen darauf erhalten“, so das Stadtoberhaupt.

Damit die „chillenden Enten“ dauerhaft am Großen Teich heimisch werden, will die Stadt sie der Künstlerin abkaufen, das unzertrennliche Paar kostet 7800 Euro.

Die Bildhauerin Elisabeth Howey traf sich am Montag, 25. August, mit Oberbürgermeister André Neumann am Großen Teich. Bei dem Gespräch dienten die robusten Skulpturen als Sitzgelegenheit. (Foto: Franziska Ebert)

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