Exkursion zu den Altenburger Wasserbüffeln

Den imposanten Tieren ganz nah gekommen

Seit diesem Frühjahr weiden auf der Altenburger Hellwiese drei Wasserbüffel. Die Wiederkäuer ernähren sich unter anderem von Brennnesseln und Schilf – was Kühe nicht fressen können.

Mit dem Wasserbüffel-Projekt soll die verwilderte Fläche im Süden der Skatstadt wieder strukturiert werden, wie die  Naturforschende Gesellschaft Altenburgs (NfGA) informiert. Ob und wie die Büffel ihren Job erledigen, erfuhren die Teilnehmer einer spannenden Exkursion des Naturkundemuseums Mauritianum am gestrigen Donnerstag.

Unter der Leitung von Kathleen Lösch von der NfGA ging es vom Treffpunkt am Südbad ab ins Wasserbüffelrevier. Bei der matschigen Exkursion kamen die Natur- und Tierfreunde den imposanten Tieren ganz nah. Die Kinder durften dazu sogar ausnahmsweise durch den Zaun krabbeln. Natürlich unter der fachlichen Aufsicht der Exkursionsleiterin. Die berichtete viel Wissenswertes über die Wasserbüffel und das laufende Projekt an der Blauen Flut, für das nicht genutzte Kleingärten abgerissen und sogar kleinere Wassertümpel angelegt wurden. Hier fühlen sich die Tiere recht wohl, bevor sie voraussichtlich Ende dieses Monats in ihr Winterquartier umsiedeln.

Vorher gibt es aber noch einmal Gelegenheit, den Wasserbüffeln auf der Hellwiese ganz nahe zu kommen: Am kommenden Montag, den 13. Oktober, lädt die NfGA zu einer weiteren Exkursion ins Wasserbüffelrevier ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Eingang des Südbades in Altenburg.  Gummistiefel und Räuberklamotten sind empfehlenswert und Anmeldungen sind erwünscht unter Telefon 01 76 / 41 69 56 10.

Kathleen Lösch führt die Exkursionsteilnehmer zu den Wasserbüffeln. (alle Fotos: Manfred Thieme)

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