Russische Professorin hat sich in das Goldene Buch der Stadt Jena eingetragen

Die Professorin Irina Scherbakowa hat sich am 17. November 2025 in das Goldene Buch der Stadt Jena eingetragen.

Die russische Germanistin, Kulturwissenschaftlerin und Menschenrechtlerin Irina Scherbakowa ist Thüringen und Jena seit Langem verbunden. Sie war mehrmals Gastprofessorin an der Friedrich-Schiller-Universität und ist bis heute Mitglied des Kuratoriums der Gedenkstätte Buchenwald.

Im kleinen Rosensaal der Universität hat sie am gestrigen Montag, 18. November, ihr neuestes Buch „Der Schlüssel würde noch passen“ vorgestellt. Professor Dr. Andreas Marx, Präsident der Universität, hat ein Grußwort gehalten, der Direktor des Imre Kertész Kollegs, Professor Dr. Joachim von Puttkamer, durch die Veranstaltung geführt und Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche die Ehrung durch die Stadt Jena übernommen. 

Professorin Scherbakowa ist eine der bedeutendsten russischen Oppositionellen und hat 1989 die Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau mitgegründet, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Mit dem Eintrag ins Goldene Buch ehrt die Stadt Jena ihr langjähriges Engagement für Demokratie, historische Aufarbeitung und ihren unermüdlichen Einsatz für Menschenrechte.

Irina Scherbakowa mit dem Jenaer OB nach dem Eintrag in das Golene Buch. (Fotos: Stadt Jena)

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