Burggeister ziehen auf Posterstein die Gewinner des Kinderburg-Rätsels

Burg Posterstein auch in der Weihnachtszeit geöffnet

Die Burggeister der Burg Posterstein, Burgdrache Stein und Burggespenst Posti, haben die drei diesjährigen Gewinner-Kinder des Kinderburg-Gewinnspiels gezogen.

2025 besuchten bereits über 5600 Kinder die Burg. Das Museum hat wie immer mit Sonder-Öffnungszeiten zwischen den Jahren geöffnet. Die Sonderschau „Weihnachtskrippen aus aller Welt“ ist noch bis 11. Januar 2026 zu sehen.

Gewinner des Kinderburg-Gewinnspiels 2025

Die Burggeister Posti und Stein zogen aus fast 700 richtigen Lösungszetteln die drei Gewinner-Kinder des diesjährigen Kinderburg-Rätsels der Burg Posterstein. Gewonnen haben Mädchen und Jungen aus Dresden, Zeulenroda und Nobitz. Sie erhalten rechtzeitig zu Weihnachten ein Geschenk von Burggespenst Posti und Burgdrache Stein.

Das Kinderburg-Rätsel funktioniert so: Wer die Familienausstellung „Die Kinderburg“ besucht, bekommt zur Eintrittskarte eine Schatzkarte durch die Burg. An verschiedenen Stationen geben schwarze Würfel Antworten auf von Kindern gestellte Fragen: Wie schwer ist ein Kettenhemd? Wie pullerte ein Ritter in Rüstung? Besaß jeder Ritter eine Burg? Die Kinder erkunden interaktiv, wie die Burgherren und Burgfrauen der vergangenen Jahrhunderte lebten, sehen wie Ritter ihre Rüstungen anzogen und können sich verkleiden.

Überall in der Ausstellung verbergen sich Buchstaben, die richtig zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. 2025 lautete das Lösungswort RITTERHELM. Ab jetzt gibt es ein neues Lösungswort und damit eine neue Chance auf Geschenke der Postersteiner Burggeister Posti und Stein.

Die Familien-Ausstellung „Die Kinderburg“ ist nach wie vor ein Besuchermagnet. 2025 kamen Stand Mitte Dezember über 5636 Kinder ins Museum Burg Posterstein. Dabei sind die Besucher des Mittelalterspektakels nicht eingerechnet. Rund 625 Kinder aus Schulen, Kitas und Einrichtungen besuchten die Burg Posterstein. Darüber hinaus kamen fast 660 Kinder im Rahmen von Kindergeburtstagsfesten ins Museum. Zu den normalen Öffnungszeiten besuchten bisher rund 1655 Familien mit über 4351 Kindern die Burg, viele davon kamen gezielt wegen der thematisch wechselnden Ferienrätsel. Neue Ferienrätsel gab es in den Winterferien, den Osterferien, den Sommer- und Herbstferien. Darüber hinauf fanden am 20. September, dem Weltkindertag, das inzwischen sechste Große Steckenpferdturnier und am 31. Oktober der „Geistertag“ für die ganze Familie statt.

Franziska Huberty mit den Burggeistern und dem Lostopf. (Foto: Museum Burg Posterstein)

Museum Burg Posterstein an den Feiertagen geöffnet

Auch zwischen den Jahren bietet sich die Gelegenheit, die Weihnachtskrippen-Schau samt der gesamten Burg Posterstein zu besichtigen: Am 25. Dezember hat das Museum von 13 bis 17 Uhr geöffnet und am 26. Dezember von 10 bis 17 Uhr. Am 27. Dezember öffnet die Burg von 10 bis 16 Uhr und am Wochenende vom 28. Und 29. Dezember von 10 bis 17 Uhr. Am 24. Dezember, 31. Dezember, 1. Januar sowie montags hat das Museum geschlossen.

Ab 2. Januar 2026 öffnet das Museum zu den ganz normalen Winteröffnungszeiten: dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, wochenends und feiertags von 10 bis 17 Uhr.

Noch bis 11. Januar „Weihnachtskrippen aus aller Welt“

Die Kabinett-Ausstellung „Weihnachtskrippen aus aller Welt“ auf Burg Posterstein zeigt erstmals neue Krippen aus einer umfangreichen Schenkung des Sammlers Artur Petrig aus Wiesbaden. Darunter sind große, bunte südamerikanische Krippenfiguren, Krippen aus Maisstroh und aus Holz. Zu sehen ist die Ausstellung von 30. November 2025 bis 11. Januar 2026.

Die neue Schenkung haben die Mitarbeiter des Museums Burg Posterstein mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern aus dem Museumsverein im November in Wiesbaden abgeholt. Seither haben Franziska Huberty und Nicole Thonfeld-Hanf aus dem Museum die neue Schenkung gesichtet, gereinigt und in einer Kabinett-Ausstellung arrangiert.

„Der weite Weg nach Wiesbaden hat sich für uns gelohnt, denn die Sammlung Artur Petrig ergänzt unsere Sammlung sehr gut“, erzählt Franziska Huberty. „Wir werden über 60 der neuen Krippen, von denen viele größer sind als die in der bisherigen Sammlung, zeigen können. Darunter sind Weihnachtsdarstellungen aus Südamerika, Asien, Afrika und Europa.“

Die Museumsmitarbeiterin hat den Krippensammler Artur Petrig interviewt. Seit 1992 hat der heute über 90-jährige Weihnachtskrippen gesammelt und mit dem Ruhestand habe die Sammelleidenschaft nur noch zugenommen.

„Ich habe meine Krippensammlung jedes Jahr in meiner Wohnung aufgestellt“, berichtet Artur Petrig. „Es hat immer zwei Monate gedauert, bis alles aufgebaut war. Jedes Regal und jedes Schränkchen wurden dafür genutzt. Besucher waren immer gern gesehen. Zur Besichtigung gab es Kaffee und Stollen. Im Anschluss wurde auch eine kleine Krippenfeier abgehalten. Ein kleiner Obolus der Besucher wurde als Spende für einen Kindergarten und ein Kinderheim in Sri Lanka gesammelt.“

Und welche ist die liebste Krippe des Sammlers? – „Die liebste lässt sich nach vielen Jahren kaum auswählen“, sagt Artur Petrig. Die sogenannte „alte Krippe“ sei allerdings eine Besondere, die er vor 70 Jahren selbst gebaut hat. Vom häufigen Aufstellen ist das gute Stück auch gezeichnet, dafür aber mit vielen Erinnerungen verbunden. Bevor das Lieblingsstück gezeigt werden kann, muss es allerdings restauriert werden. Aber viele andere beeindruckende Krippen haben schon dieses Jahr ihren Weg in die Ausstellung gefunden.

Auf das Museum Burg Posterstein und seine Krippensammlung ist Petrig über das Internet aufmerksam geworden. Er wünscht sich, dass seine Krippen von vielen Menschen gesehen werden können und einen sicheren Ort finden.

Die Krippensammlung der Burg Posterstein

Die Weihnachtskrippen-Sammlung des Museums umfasst weit über 500 Exponate. Die umfangreiche Sammlung entstand vor über dreißig Jahren durch die Schenkung mehrerer Privatsammlungen und eigener Ankäufe. Jedes Jahr zeigt das Museum eine Auswahl davon mit wechselndem thematischem Schwerpunkt. Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

Einen umfangreichen Einblick in die Weihnachtskrippen-Sammlung der Burg Posterstein gibt die digitale Weihnachtskrippenausstellung im Blog des Museums: https://blog.burg-posterstein.de/weihnachtskrippen

Weihnachtspfad von Nöbdenitz nach Posterstein

Ein Weihnachtspfad mit Schmuck, Rätseln und Infos zu Weihnachtsbräuchen legt ab 27. November 2025 einen weihnachtlichen Zauber auf den Sprotte-Erlebnispfad zwischen Nöbdenitz und Posterstein.

Initiatorin ist Nicole Bauch mit Unterstützung des Ortsverschönerungsvereins Nöbdenitz. Der Startpunkt für die weihnachtliche Wanderung ist der ehemalige „Konsum“, Dorfstraße 9 und 10, im Dorf.
Dort befindet sich auch der Briefkasten des Weihnachtsmanns. Noch bis 3. Advent können Kinder dort ihre Briefe, Wunschzettel und Fragen einwerfen. Sie werden alle beantwortet. Von da führt der Weg über 20 Stationen entlang der Teiche und der Sprotte bis zu den Hängebrücken.

Natürlich bietet es sich an, weiter zur Burg Posterstein zu wandern und die Weihnachtsausstellung anzusehen.

Kabinett-Ausstellung „Blind Date mit Ihrer Geschichte“

Die neue Kabinett-Ausstellung “Künstler, Ökonomen, Staatsmänner – Wer prägte das Altenburger Land?” rückt bedeutende Persönlichkeiten der regionalen Geschichte in den Mittelpunkt. Besuchende können sich in der Ausstellung eine „Blind Date“-Karte nehmen und an Hand von drei Hinweisen herausfinden, mit welcher Persönlichkeiten sie es zu tun haben.

Lernen Sie historische Persönlichkeiten kennen! Sie alle stammen aus dem heutigen Altenburger Land. Sie waren Pioniere auf ihrem Gebiet. Beherrschten ihre Profession meisterhaft. Hatten neue Ideen. Lebten ihre Träume leidenschaftlich und gingen Risiken ein. Sie alle prägten ihre Heimat oder zogen in die Ferne.

Was hat Brockhaus mit Altenburg zu tun? Welcher Künstler aus Schönheide erforschte die Tierwelt Südamerikas? Und welcher Altenburger gründete in Amerika Zeitungshäuser und Kindergärten? Am Beispiel einzelner Persönlichkeiten zeigt die Ausstellung die Breite und die Großartigkeit der geschichtlichen Entwicklung im 19. und frühen 20. Jahrhundert, von der Zeit der Aufklärung bis zur Industrialisierung.

Museum Burg Posterstein
Von 1. November bis 28. Februar: Winteröffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 10 bis 16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10 bis 17 Uhr
Montag: geschlossen

Information
Museum Burg Posterstein
Burgberg 1, D-04626 Posterstein
Telefon: +49 (034496) 22595 / Mail: museum@burg-posterstein.de
Internet: www.burg-posterstein.de

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