Neujahrskonzert im Unteren Greizer Schloss

Daniel Heide spielt Schumanns Fantasien

Zum Beginn des Konzertjahres 2026 erklingen an diesem Donnerstag, den 8. Januar, um 19 Uhr, im Festsaal des Unteren Schlosses Greiz Robert Schumanns „Kreisleriana“ op. 16.

Zu diesen acht Fantasien für Klavier wurde Schumann von E.T.A. Hoffmanns Erzählungen über den mysteriösen Kapellmeister Kreisler inspiriert. Beethovens 32 Variationen WoO80 ergänzen das Programm genauso wie Klavierstücke aus Prokofievs „Romeo & Julia“ sowie „Cinderella“.

Es spielt Daniel Heide. Karten gibt es an der Abendkasse.

© Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz

Den aus Weimar stammenden Pianisten Daniel Heide kennt man aktuell vor allem als einen der gefragtesten Liedbegleiter seiner Generation. In zunehmendem Maße tritt er als Solist in Klavierabenden in Erscheinung. Er studierte an der Franz-Liszt-Hochschule seiner Heimatstadt bei Prof. Ludwig Bätzel, bezeichnet sich selbst jedoch mehr als Autodidakt und Suchenden und nennt Videoaufnahmen, Schallplatten und Interviews großer Pianisten der Vergangenheit als wichtige Anregungen und Inspiration.

Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa, nach Südafrika, Südamerika und in viele Länder Asiens. Als Liedbegleiter und Kammermusikpartner ist er regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals wie der Schubertiaden Schwarzenberg und Hohenems, im Wiener Musikverein, im Ciclo de Lied im Teatro Zarzuela in Madrid (ESP), in der Santa Cecilia in Rom (IT), der Schubertiada Vilabertran, Barcelona und im Baskenland (ES), dem Eppaner Liedsommer (IT), dem BBC Edinburgh International Festival (GB), dem Oxford Lieder Festival (GB), Spring Festival Tokio (J) u.a.. Er gastierte in den wichtigsten europäischen Konzertsälen, u.a. in den Philharmonien in Berlin, Köln, Bilbao und Paris, dem Konzerthaus Wien, der Oper Frankfurt, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música Barcelona, dem Børssalen Kopenhagen, dem deSingel Antwerpen sowie dem Muziekcentrum De Bijloke in Gent und jüngst in der Bunka Kaikan Hall in Tokyo (JPN).

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