Altenburg begeht dieses Jahr stolzes Jubiläum

Die Stadt feiert 1050 Jahre urkundliche Ersterwähnung

Die Stadt Altenburg begeht in diesem Jahr das 1050-jährige Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung von 976. In der historischen Urkunde ist die Schenkung des Ortes an das Bistum Zeitz durch Otto II. vermerkt. Obwohl es kein rundes Jubiläum wie die 1000-Jahrfeier der Stadt im Jahr 1976 ist, plant die Stadtverwaltung unter dem Motto „Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.“ in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern einige Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen über das gesamte Jahr 2026. Nachfolgend seien nur einige erwähnt.

Auftakt mit Zeitkapsel

Den Auftakt bildet ein Projekt bewusst für junge Altenburgerinnen und Altenburger. Der Verein Fack e.V. (Futurist´s Agency for a new Cultural Kick-Off) startet am 17. Januar das Projekt „Digitale Zeitkapsel“. Ein Jahr lang werden Geschichten, Eindrücke und Erlebnisse junger Menschen gesammelt, die in Altenburg eigene Projekte realisieren. Diese Beiträge werden in einer digitalen Zeitkapsel gesichert und für zukünftige Generationen bewahrt. Die digitale Zeitkapsel ist sozusagen das Pendant zu analogen Turmkapseln, die traditionell mit ähnlichen Dokumenten gefüllt werden.

Unterstützt wird das Vorhaben vom lokalen Unternehmen „ISP Media“, das seine technische Expertise einbringt. Zum Auftakt laden die Stadt Altenburg und FACK an diesem Sonnabend, 17. Januar, um 17 Uhr in die „FACKtory“, Johannisgraben 4, (Altenburg), ein. Beim Kick-off geht es darum, gemeinsam zu erkunden, wie junge Menschen sich die Zukunft ihrer Stadt vorstellen und
welche Spuren sie heute schon hinterlassen wollen.
Für Rückfragen stehen die Projektverantwortlichen gerne zur Verfügung.
Kontakt: Valentin Rühlmann 0176 / 457 503 42.

Film und Fotos der 1000-Jahrfeier und weitere Highlights

Nicht nur für ältere Bürger, die sich möglicherweise noch an 1976 erinnern, ist im März eine Ausstellung mit Fotos der 1000-Jahrfeier geplant. Für jüngere Mitbürger sind die Aufnahmen insofern interessant, als dass sie die Stadt Altenburg zur damaligen Zeit sehr exemplarisch abbilden. Passend dazu wird auch der vorhandene, zwischenzeitlich kolorierte Film über die 1000-Jahrfeier gezeigt werden.

Zum Auftakt der Sommerzeit wird es im Park am Großen Teich auf den Hangwiesen vor der Schwimmhalle eine besondere Bepflanzung geben, die in voller Blütenpracht später im Jahr eine deutliche 1050 zeigen wird. Ebenso im Frühjahr ist zum Altenburger Bauernmarkt der Start eines Wettbewerbes „Die größten Sonnen(Blumen) für Altenburg“ vorgesehen. Die Tourismus-Information startet mit thematischen Quiz-Touren durch die Stadt.

Ein besonderes Projekt plant im Mai der Förderverein Altenburger Botanischer Erlebnisgarten. Die 1976 extra auf den Namen „Altenburg“ getaufte Rose soll wieder in viele Altenburger Gärten einziehen. Der Verein bemüht sich derzeit, die noch existierende Züchtung in größerer Stückzahl für ihren Pflanzen- und Kreativmarkt nach Altenburg zu bekommen. Im Rahmen des Skatstadtmarathons wird die Zahl 1050 eine Rolle spielen, die Volkshochschule Altenburger Land legt eine neue Vortrags- und Stadtführungsreihe zur 1050-jährigen Stadtgeschichte auf, die Prinzenräuber warten mit einem neuen Stück auf und der Verein „eutopia kulturprojekte“ möchte Anfang Juli eine „Stadtgalerie“ eröffnen, die mit Ausstellungen und Zeitzeugengesprächen „(Eintausend)50 Jahre Stadtgeschichte“ im Dialog anbietet.

Bereits im Juni wird die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen im Residenzschloss Altenburg mit der Ausstellung „Koffer, Kutschen und Kartons – 200 Jahre Sachsen-Altenburg“ ein besonders Kapitel der Altenburger Stadtgeschichte in den Fokus rücken.

Seinen Höhepunkt findet das Jubiläum zum ALTENBURGER SPIELEFESTIVAL vom 21. bis 23. August 2026.

Im Rahmen des Festivals, das wegen des stolzen Jubiläums um einen Tag verlängert wurde, wird es vielerlei Programmangebote geben, die sich speziell darauf beziehen. So planen Altenburger Skatvereine und Gastronomen einen SPIELE-FLASHMOB mit 1050 Altenburgern.

Altenburg hat heute viel zu bieten, vor allem auf ehrenamtlichem Gebiet – Grund genug, unter dem Motto „Was Altenburg zu bieten hat“ eine große „Parade der Vereine & Schulen“ vom Markt zum Großen Teich abzuhalten. Im Herbst erwartet die Altenburger die Eröffnung der neuen Stadtbibliothek im ERNESTINUM und der Reigen wird im Dezember mit einem neuen „Altenburger Weihnachtsmarktlied“ geschlossen.

Alle bisherigen Vorhaben sind auf der Website der Stadt Altenburg (www.stadt-altenburg.de) unter dem Navigationspunkt „1050 Jahre Altenburg“ einsehbar. Das Programm kann und soll stets erweitert werden. Weitere Ideen und Projekte sind herzlich willkommen.

Logo: © Stadt Altenburg

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