Meldungen der Landespolizeiinspektion Gera vom 23. Januar 2026

Brandlegung in Geschäft

Gera (ots), Gera. Am gestrigen Donnerstag gegen 7:45 Uhr entzündete eine 40-jährige Frau in Gera Papier auf dem Fußboden eines Geschäfts am Bahnhofsplatz. Dadurch wurde der Bodenbelag beschädigt und Schaden im niedrigen dreistelligen Wert angerichtet.

Die augenscheinlich verwirrte Frau wurde anschließend medizinisch betreut und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Brandlegung aufgenommen.

Anlagebetrug über Messenger

Gera/Greiz/Altenburg (ots), Landkreis Greiz. Seit September 2025 bis Januar 2026 fielen zwei Geschwister (39 und 43 Jahre) aus dem Landkreis Greiz auf vermeintlich lukrative Geldanlage-Tipps herein. Der Kontakt lief über eine WhatsApp-Chatgruppe, in der „sichere Gewinne“ versprochen wurden.

In der Folge überwiesen die Geschädigten insgesamt fünfmal Geld an verschiedene Empfängerkonten – Gesamtschaden: rund 110.000 Euro. Erst eine Pressewarnung der Polizei Gera von Mitte Januar ließ Zweifel aufkommen. Die Polizei ermittelt nun wegen Anlagebetruges und rät erneut: „Wenn das Investment über einen Chat beworben wird und nur ein Smartphone braucht, sollte man besser beide Hände am Geldbeutel lassen!“

Serie von Graffiti-Sachbeschädigungen

Altenburg (ots), Altenburg. In der Nacht zum Donnerstag kam es im Stadtgebiet Altenburg zu mehreren Sachbeschädigungen durch Graffiti. Unbekannte Täter besprühten in der Feldstraße, der Käthe-Kollwitz-Straße sowie in der Eschenstraße Wände und einen Tabakautomaten mit Sprühfarbe in unterschiedlichen Farben. Dabei wurden im Wesentlichen unleserliche Schriftzüge aufgeschmiert.

Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 3.000 Euro summieren. Die Polizei Altenburger Land hat Ermittlungen eingeleitet und nimmt Hinweise zum Tatgeschehen und möglichen Verursachern entgegen.

Auffahrunfall mit fünf Verletzten

Altenburg (ots), Gößnitz. Am frühen gestrigen Nachmittag kam es auf der B93 am Abzweig Merlach zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Ein 81-jähriger Mercedes-Fahrer bemerkte das Abbremsen der vorausfahrenden Fahrzeuge zu spät und schob diese aufeinander. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, zwei davon kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden summiert sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Die B93 war zeitweise voll gesperrt, umfangreiche Bergungs- und Verkehrsmaßnahmen waren erforderlich. 

19-jähriger Autofahrer bei Unfall schwer verletzt

Altenburg (ots), Wintersdorf. Gestern gegen 11 Uhr verlor ein 19-jähriger Ford-Fahrer auf der L1355 zwischen Wintersdorf und Lehma aufgrund unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Pkw kam ins Schleudern und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der am Fahrzeug entstandene Totalschaden dürfte sich im fünfstelligen Bereich befinden. 

Der Verletzte musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. (Symbolbild: G. Zeuner)

Widerstand bei Verkehrskontrolle

Greiz (ots), Greiz. Eine routinemäßige Verkehrskontrolle auf der Zeulenrodaer Straße in Greiz nahm gestern eine unerwartete Wendung.

Nachdem ein Pkw-Fahrer einer Polizeistreife die Vorfahrt genommen hatte und daraufhin kontrolliert werden sollte, begann der 19-jährige Beifahrer ungefragt zu filmen und zeigte sich verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Trotz Belehrung setzte er die Aufnahmen fort. Als das Mobiltelefon als Beweismittel sichergestellt werden sollte, leistete der junge Mann Widerstand. Die Beamten setzten unmittelbaren Zwang ein.

Ergebnis: Ermittlungen wegen Verletzung des vertraulich gesprochenen Wortes und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – und vorrübergehend ein Handy mehr in der polizeilichen Beweismittelsammlung. 

Schockanruf – Betrüger scheitern an Besonnenheit

Greiz (ots), Mohlsdorf-Teichwolframsdorf. Am 22.01.2026 versuchten Telefonbetrüger, eine 88-jährige Frau in Mohlsdorf-Teichwolframsdorf mit einer bekannten Masche unter Druck zu setzen.

Eine Anruferin gab sich als Tochter aus, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe, ein angeblicher Polizist forderte anschließend 120.000 Euro Kaution. Die Seniorin blieb ruhig, kündigte Rücksprache mit ihrem Ehemann an – daraufhin beendeten die Täter hastig das Gespräch.

Kein Schaden, aber ein klarer Ermittlungsfall. Die Polizei lobt: Ruhe bewahren und skeptisch sein ist der beste Betrugsschutz.

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