Gefundener Hundewelpe in Weimar auf dem Weg der Besserung

Viele Hilfsangebote von besorgten Bürgern

Der Husky-Welpe, der am 26. Januar verletzt in einer Tierarztpraxis behandelt wurde, ist mittlerweile wieder sehr agil und seine Wunden heilen sehr gut. Die Pflegestelle, die den kleinen Rüden betreut und sich liebevoll um ihn kümmert, hat ihn „Vido“ getauft.

Vido hat so viele Hilfsangebote von besorgten Bürgerinnen und Bürgern erhalten, wie es kaum zu erwarten war. „Vielen Dank für die herzliche Anteilnahme und die Mithilfe in diesem emotional aufwühlenden Fall!“, so die Stadt.

Aktuell erreichen das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt viele Anfragen zu Herkunft, Vermittlung und Verfahrensabläufen. Die Stadt Weimar bittet um Verständnis, dass in laufenden Verfahren keine Auskünfte gegeben werden dürfen.

Straf- und verwaltungsrechtliche Konsequenzen wird der Fall aber nach sich ziehen.

„Über Vidos Fortschritte werden wir zu gegebener Zeit wieder berichten“, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Husky-Welpe „Vido“ (© Tierheim Weimar)

Update vom 2. Februar

Dank der Ermittlungen der Polizei und eines sachdienlichen Hinweises aus der Bevölkerung konnte der Halter ermittelt werden. Aktuell gehen sehr viele Anfragen zur Aufnahme des Tieres im Veterinäramt ein. Sollte eine Vermittlung stattfinden, wird dies regulär und zu gegebener Zeit über das Tierheim erfolgen. Wir bitten bis dahin von Anfragen abzusehen.

Ausgangsmeldung


Am Montag, 26.01.2026, wurde am frühen Abend ein Husky-Welpe (geschätztes Alter 10-12 Wochen) im Bereich Buchenwald gefunden. Der Welpe hatte schwere Verletzungen an Kopf und Kiefer. Er wurde in einen Müllsack gesteckt, abgelegt und zurückgelassen. Aufgrund der schweren Verletzungen und der Außentemperaturen geht das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt davon aus, dass er die Nacht nicht überlebt hätte, wäre er nicht aufgefunden worden. Die Person, die den Hund fand, brachte ihn in die Tierarztpraxis Weimar, wo dem Welpen unverzüglich geholfen werden konnte, sodass er mittlerweile in eine Pflegestelle umziehen konnte.

Das Zufügen von erheblichen Schmerzen und Leiden von Wirbeltieren stellt laut Tierschutzgesetz eine Straftat dar.

So wurde der Welpe am 26. Januar gefunden (Foto: © Veterinäramt, Stadt Weimar)

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