Unterlegener Bieter zieht Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer zurück
Der Sportstättenbetrieb der Stadt Zwickau informiert:
Die konkreten Vorbereitungen für den Neubau der Ballsporthalle in Neuplanitz können beginnen. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung vor der Vergabekammer in Leipzig zog am vergangenen Donnerstag der bei der Vergabe unterlegene Bieter seinen Nachprüfungsantrag zurück, nachdem die Kammer zu erkennen gab, keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens zu haben. Damit fungiert, wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen und im November vom Stadtrat mehrheitlich bestätigt, die GOLDBECK Ost GmbH als Generalunternehmer für diese von vielen Sportlern heiß ersehnte Sportstätte.
„Ich hatte nie Zweifel an dem Vergabeverfahren“, betont Oberbürgermeisterin Constance Arndt. „Ich bin nun aber sehr erleichtert, dass wir endlich ‚grünes Licht‘ erhalten haben, um dieses für den Sport und für den Stadtteil Neuplanitz wichtige Investitionsprojekt beginnen zu können.“
Die neue Großsporthalle wurde erforderlich, da sich der derzeit vorhandene Bau in einem schlechten Zustand befindet, aber dringend Hallenkapazitäten benötigt werden. Die neue Halle ist als Dreifeldhalle konzipiert mit einer Spielfläche von 45 x 27 Metern, Zuschauerbereichen für rund 1.500 Besucher auf zwei gegenüberliegenden Längstribünen und einer Quertribüne, mehreren Geräteräumen und den erforderlichen Umkleide-, Sanitär- und Technikräumen.
Die Halle kommt sowohl dem Schul- als auch dem Breitensport zugute und kann für Spiele der Frauenhandballbundesliga genutzt werden. Demensprechend kann sie nach der Fertigstellung auch von der ersten Mannschaft des BSV Sachsen Zwickau e.V. genutzt werden. Die Kosten werden mit rund 15,5 Millionen Euro beziffert. Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit circa 6,2 Millionen Euro.
Sportstättenbetrieb und Goldbeck werden nun die weiteren Planungen vorantreiben und den Bauablauf erarbeiten. Daher kann derzeit der Termin des Baubeginns noch nicht genannt werden. Man hofft aber, die Halle trotz der Verzögerung bis Ende 2027 fertigstellen zu können. Die Baufeldfreimachung für den Neubau war bereits im Februar erfolgt.



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