Coole Sache: Telefonzelle als Mini-Bibliothek

Mittlerweile gibt es sie zu Hunderten – ehemalige Telefonzellen, die als Mini-Bibliotheken umfunktioniert wurden.

Statt sie abzureißen, werden in deutschen Städten und Gemeinden seit einigen Jahren stillgelegte Telefonhäuschen gern zu kleinen Büchereien umgerüstet. Was eine recht coole Sache ist – schließlich werden damit nicht mehr benötigte Dinge einer sinnvollen Verwendung zugeführt: Zum einen die Telefonzellen, die nun als öffentliche Bücherschränke dienen. Zum anderen ausgelesene Bücher, die so als Lektüre für Leseratten eine neue Bestimmung finden.

Ein Beispiel dafür steht im Greizer Ortsteil Irchwitz. Auch hier wurde die einstige Telefonzelle neben der Bushaltestelle nicht abgerissen, sondern dient seit geraumer Zeit als öffentlicher Bücherschrank. Der ist mittlerweile gut gefüllt mit Belletristik aller Genres, aber auch Fachbüchern sowie Kinder- und Jugendliteratur. Jeder kann sich hier aus den geschätzt 300 Büchern eines auswählen, mitnehmen, zuhause lesen und anschließend wieder zurückbringen. Oder auch behalten. Dann sollte der Lesefreund aber im Austausch ein anderes Buch in der Telefonzellen-Bücherei deponieren.

Gern können auch nicht mehr benötigte Bücher gespendet werden. Sollte in der einstigen Telefonzelle kein Platz sein, dann bitte warten, bis wieder etwas Luft in den Regalen ist.

Dass wir hier nur von gut erhaltenem Lesefutter sprechen, versteht sich von selbst. Denn nur so bleibt die Mini-Bibliothek eine coole Sache und bietet ihren Nutzern Spaß bei der Benutzung – beim Ausleihen, Tauschen, Spenden und natürlich Lesen!

4 Antworten zu „Coole Sache: Telefonzelle als Mini-Bibliothek“

  1. Schöner Beitrag👍👍👍

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  2. Eigene Website, Gerd. Cool! Gefällt mir.

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