Halbstündlich Führungen bei freiem Eintritt
Kloster und Schloss Mildenfurth in Wünschendorf ist am Tag des offenen Denkmals, dem 14. September, von 10 bis 17 Uhr kostenfrei zu besichtigen.
Zwischen 10 und 16 Uhr lädt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten halbstündlich zu Führungen durch die Anlage ein, die im 16. Jahrhundert vom Kloster zum Schloss umgebaut wurde.
Im Anschluss an die Führungen können die Gäste eine multimediale Zeitreise ins mittelalterliche Kloster und die Phase des Umbaus zum Schloss unternehmen. Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt.
Von 11 bis 17 Uhr bietet der Verein „7 auf einen Streich e.V.“ im Klostergarten Speisen und Getränke an und lädt Kinder zum Gold schürfen, Stockbrot backen, Basteln und vielem mehr ein. In unmittelbarer Nachbarschaft sind der Kunstspeicher des Künstlerpaars Marita Kühn-Leihbecher und Volkmar Kühn sowie das Café Acanthus geöffnet.
Das ab etwa 1200 erbaute Prämonstratenserkloster Mildenfurth war Hauskloster der Vögte von Weida. Im Zuge der Reformation wurde es im 16. Jahrhundert aufgelöst. Matthes von Wallenrod, ein Dienstmann der ernestinischen Herzöge von Sachsen, kaufte das Klostergelände und baute die romanische Klosterkirche zum Schloss um. Wesentliche Teile der Kirche blieben dabei erhalten und sind bis heute erkennbar.
Die Ablesbarkeit von zwei völlig verschiedenen Zweckbestimmungen in einem Baukörper macht Kloster und Schloss Mildenfurth zu einem über Thüringen hinaus einmaligen Denkmal.


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