Meldungen der Landespolizeiinspektion Gera vom 24. April 2026

Diebstahl aus Fahrzeug – Tatverdächtiger durch Zeugenhinweise gestellt

Gera (ots), Gera. Am gestrigen Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr wurde ein 20-jähriger Mann in der Geraer Franz-Mehring-Straße Zeuge eines Diebstahls aus einem geparkten Pkw.

Ein 28-jähriger Mann bemerkte beim Vorbeigehen, dass die Fensterscheibe eines abgestellten Mercedes auf der Beifahrerseite geöffnet war. Er griff in das Fahrzeug, öffnete die Tür und entwendete eine auf dem Sitz abgelegte Laptoptasche samt Notebook und Tablet im Gesamtwert von etwa 2.000 Euro.

Der aufmerksame Zeuge verständigte umgehend die Polizei, verfolgte den flüchtenden Täter und gab fortlaufend Hinweise zu dessen Aufenthaltsort. Eingesetzte Polizeibeamte konnten den 28-Jährigen schließlich aufgreifen. Das Diebesgut wurde sichergestellt und im Anschluss an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben.

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Sachbeschädigung an Straßenbahn – die Polizei bittet um Mithilf

Gera (ots), Gera. Ebenfalls gestern Abend gegen 19:15 Uhr kam es in einer Geraer Straßenbahn der Linie 2 im Bereich zwischen den Haltestellen Fußgängerbrücke und Keplerstraße zu einer Sachbeschädigung.

Nach bisherigen Erkenntnissen beschädigte ein bislang unbekannter Täter die Fensterscheibe einer Straßenbahn, indem er diese mittels eines Nothammers sowie durch Einwirkung mit der Faust einschlug. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Anschließend verließ der Täter gemeinsam mit drei weiteren männlichen Jugendlichen die Straßenbahn an der Haltestelle Keplerstraße.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • männlich, deutsch
  • ca. 16-18 Jahre alt
  • etwa 175-180 cm groß
  • normale Statur
  • kurze Haare, Oberlippenbart
  • bekleidet mit heller Hose und weißen Nike-Turnschuhen

Trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter bislang nicht festgestellt werden. Die Landespolizeiinspektion Gera bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zur Identität des Täters geben können, sich unter der Telefonnummer 0365 / 829-0 bei der Polizei Gera zu melden.

72-Jähriger fährt ohne Fahrerlaubnis

Altenburg (ots), Meuselwitz. Am gestrigen Donnerstagmorgen gegen 8:05 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Polizei Altenburger Land in der Heinrich-Heine-Straße von Meuselwitz ein 72-jähriger Pkw-Fahrer auf, vom dem sie aus vorangegangen Verkehrskontrollen bereits wussten, das dieser nicht über einen Führerschein verfügt. Die Kontrolle bestätigte den Verdacht erneut. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und ein entsprechendes Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet.

Gefährlicher Überholvorgang auf der B92 führt zu Zusammenprall

Greiz (ots), B92/Wildetaube. Gestern gegen 6:30 Uhr kam es auf der Bundesstraße 92 zwischen Wittchendorf und Wildetaube zu einem Verkehrsunfall infolge eines riskanten Überholmanövers.

Ein 21-jähriger Fahrer setzte zum Überholen eines Lkw an und übersah dabei den entgegenkommenden Pkw einer 63-jährigen Frau. In der Folge kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden insgesamt im mittleren vierstelligen Bereich. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt. Die Polizei Greiz ermittelt nun gegen den 21-Jährigen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.

Geschwindigkeitsverstöße an Baustelle der B94 – Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Greiz (ots), Greiz. Im Bereich der Bundesstraße B94 zwischen Zoghaus und Naitschau befindet sich derzeit im Zuge des Ausbaus des Stromnetzes (Projekt „Südlink“) eine Baustelle, bei der es regelmäßig zu querendem LKW-Verkehr kommt. Die Situation erfordert von allen Verkehrsteilnehmern ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.

Aufgrund von Hinweisen der dort tätigen Bauarbeiter führte die Polizeiinspektion Greiz in den vergangenen beiden Tagen Geschwindigkeitskontrollen während der laufenden Bautätigkeit durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich beträgt 50 km/h.

Das Ergebnis der Kontrollen ist besorgniserregend: Innerhalb von jeweils nur etwa 1,5 Stunden wurden an beiden Tagen eine zweistellige Anzahl an erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Mehrere Fahrzeugführer waren mit über 75 km/h unterwegs. Der Spitzenwert lag bei 105 km/h – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.

Diese Verstöße wiegen besonders schwer, da sie während einer aktiven Baustellensituation begangen wurden. Durch querende LKW entsteht ein erhebliches Gefahrenpotenzial. Ein Frontalzusammenstoß hätte schwerwiegende Folgen, deren Risiko sich mit steigender Geschwindigkeit deutlich erhöht.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass bei den Kontrollen nicht die Sanktionierung im Vordergrund steht, sondern die Sicherheit aller Beteiligten – insbesondere der Bauarbeiter vor Ort sowie der Verkehrsteilnehmer selbst.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden auch weiterhin gezielte Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich durchgeführt.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: Halten Sie sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und passen Sie Ihre Fahrweise den örtlichen Gegebenheiten an. Rücksicht und Aufmerksamkeit können Leben retten.

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