Baustart voraussichtlich im August
Stadt und GOLDBECK unterzeichnen Vertrag für die bundesligataugliche Sportstätte.
Mit der Unterzeichnung des Vertrages haben am Freitag die Stadt Zwickau und die Goldbeck Ost GmbH als Generalübernehmer den Startschuss für den Bau einer modernen Großsporthalle gegeben.
Bis Ende 2027 entsteht im Stadtteil Neuplanitz eine Sportstätte für bis zu 1.500 Besucher, die künftig sowohl von Schulklassen und Vereinen als auch für die Bundesligaspiele der Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau e.V. genutzt wird. Die Kosten liegen bei 15,5 Millionen Euro.
„Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen ist diese Investition ein starkes Signal für Zwickau und die ganze Region“, hebt Oberbürgermeisterin Constance Arndt hervor. „Mit der Großsporthalle leisten wir sowohl einen Beitrag zur Stadt- und Stadtteilentwicklung als auch für den Schul-, Breiten- und Leistungssport!“ Jörg Bechmann, Leiter der Niederlassung Sachsen von Goldbeck betont: „Das Projekt lebt von der engen Zusammenarbeit mit der Stadt Zwickau und dem Sportstättenbetrieb. Wir bauen keine Sporthalle von der Stange, sondern eine funktional durchdachte Lösung für Schulen, Vereine und die Bundesligahandballerinnen des BSV Sachsen Zwickau e.V.. Planung, Umsetzung und die Koordination aller Gewerke liegen bei uns in einer Hand. Klar abgestimmte Prozesse und die industrielle Fertigung einzelner Systembauteile sichern eine termintreue schlüsselfertige Übergabe Ende 2027.“
Bereits seit langem besteht in der Stadt Zwickau der Bedarf, eine neue und den spezifischen Anforderungen entsprechende Großsporthalle zu bauen. Der Zustand der derzeit in Neuplanitz vorhandenen Sportstätte ist nicht zufriedenstellend. Zudem werden dringend Hallenkapazitäten benötigt. Der Stadtrat fasste daher bereits 2017 einen entsprechenden Grundsatzbeschluss, dem im November 2024 ein einstimmig gefasster Vorhabensbeschluss folgte. Zum damaligen Zeitpunkt ging man von Gesamtkosten in Höhe von 16,7 Millionen Euro aus.
Im Jahr 2025 wurde ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt, um die Planungs- und Bauleistungen an einen Generalübernehmer zu vergeben. Im November 2025 bestätigte der Stadtrat, den Zuschlag der Goldbeck Ost GmbH zu erteilen. Gegen diese Entscheidung stellte ein unterlegener Bieter einen Nachprüfungsantrag. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung vor der Vergabekammer in Leipzig, die im März stattfand, zog der Bieter seinen Antrag zurück, nachdem die Kammer keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens erkennen ließ.
Ein Leuchtturm für die Sportstadt Zwickau
Die neue Ballsporthalle wird in unmittelbarer Nachbarschaft zur derzeitigen Halle in Neuplanitz errichtet. Sie steht künftig sowohl Schulen als auch Vereinen zur Verfügung. Zugleich ist sie für die erste Damenhandballbundesliga geeignet, sodass die erste Mannschaft des BSV Sachsen Zwickau hier seine Heimspiele austragen kann, die derzeit mit hohem Aufwand in der Sparkassen-Arena stattfinden.
Gebaut wird eine Dreifeldhalle mit einer Spielfläche von 45 x 27 Metern. Sie fasst bis zu 1.500 Besucher auf zwei gegenüberliegenden Längstribünen und einer Quertribüne. Neben Geräteräumen verfügt sie unter anderem über die erforderlichen Umkleide-, Sanitär- und Technikräume. Der Freistaat Sachsen fördert das Zukunftsprojekt mit circa 6,2 Millionen Euro.
Derzeit wird der Bauantrag samt den dafür notwendigen Unterlagen erarbeitet. Nach erteilter Genehmigung soll der Baustart voraussichtlich bereits im August sein. „Dank der Förderung durch den Freistaat und der Beschlüsse des Stadtrates entsteht hier ein ‚Leuchtturm‘ für den Sport und den Stadtteil Neuplanitz, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt!“, stellt Constance Arndt zusammenfassend fest.

© Stadt Zwickau)

Visualisierung Ballsporthalle Neuplanitz
© GOLDBECK

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