Regionale Predigtreihe

Neu gedacht

Impulse für dein Leben

Der zweite Teil der Predigtreihe „Neu gedacht – wenn Beziehungen heilen dürfen“ am Sonntagnachmittag des 26. April in der Pöllwitzer Kirche begann mit Udo Lindenbergs Lied „Ein Herz kann man nicht reparieren“. Damit wurden die Gottesdienstbesucher auf ein Thema eingestimmt, das jeden betrifft. „Denn wir alle leben in Beziehungen, ob in Partner-, Eltern-Kind-, Freundes-, Geschäftsbeziehungen, Beziehung zu uns selbst und zu Gott. Es ist ein vielschichtiges Thema. Beziehungen können traumhaft schön, aber auch herzzerreißend schwer sein“, so begrüßend Pfarrer Gunnar Peukert. Er habe sich mit dem Thema sehr schwer getan, sagte er zum Beginn seiner Predigt. Er wolle auch keine Ratschläge geben und er sei auch kein Therapeut, sondern es soll eine Einladung an alle sein, um weiter nachzudenken. Wenn etwas heilen soll, muss es erst bei jedem selbst heilen. Mit sich im Reinen zu sein ist schwer. Bei Erlebnissen, die tief sitzen, ist die Aufarbeitung nicht einfach und es geht an die Substanz. Vielleicht hilft hier der Glaube. Denn Gott liebt ohne Bedingungen. Liebe sei nach Pfarrer Peukert das Wichtigste, da sie geduldig, nicht nachtragend ist, nicht den eigenen Vorteil sucht und auch niemals vergehen wird. „Hass ist der falsche Weg zur Heilung“, so der Pfarrer. Und er gab allen mit auf den Weg, Gutes am Anderen zu sehen und nicht was stört, Bereitschaft zeigen, um sich in andere hineinzuversetzen und vor allem miteinander reden und zuhören können. Musikalisch umrahmt und begleitet wurde der Gottesdienst von Stefan Raddatz am Piano, Jens Schubert und Elias Tischendorf von der Musikschule Zeulenroda am Saxophon. Für den anschließenden Imbiss ein Dankeschön an Familie Scharf.

Text/Foto: Gabriele Wetzel  

Foto 1: Elias Tischendorf, Jens Schubert und Stefan Raddatz (von links) begleiteten den Gottesdienst auf ihren Instrumenten.

Foto 2: Pfarrer Gunnar Peukert beleuchtete ein für alle zutreffendes Thema.

Foto 3: Der Altarraum in der Kirche Pöllwitz

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