Fokus auf Aufenthaltsqualität und Biodiversität
Der im Februar im Park der Jugend gerodete Gehölzstreifen wurde wie angekündigt in diesen Tagen neu bepflanzt. Insgesamt wurden rund 800 Kleinsträucher sowie neun Solitärsträucher am 28. April gesetzt.
Bei der Auswahl der Pflanzen wurde gezielt darauf geachtet, dass diese eine niedrige Wuchshöhe aufweisen. So bleiben Sichtachsen erhalten und sogenannte Angsträume werden vermieden. Neben gestalterischen und optischen Gesichtspunkten spielte insbesondere auch die Tier- und Insektenfreundlichkeit eine zentrale Rolle. Gepflanzt wurden Sträucher mit offenen, für Insekten gut zugänglichen Blüten sowie Gehölze, die im Herbst und Winter Früchte tragen und damit Vögeln als Nahrungsquelle dienen.
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgte über den Aktionsfonds des Projektes Quartiersbüro Park der Jugend „WIR für HIER“. Die Koordination übernahm Quartiersmanagerin Jana Huster (OTEGAU GmbH).
Auch die bereits angekündigte Bepflanzung der unteren Pflanzflächen in der Böttchergasse wird nun umgesetzt. Am 29. April 2026 pflanzten die Gärtner des Amtes für Stadtgrün insgesamt 1.450 bodendeckende Sträucher beziehungsweise Halbsträucher sowie 12 Solitärsträucher. Ergänzend werden im Herbst weitere 2.000 Blumenzwiebeln gesetzt. Auch hier wurde besonderer Wert auf eine insektenfreundliche Pflanzenauswahl gelegt.
Mit diesen Maßnahmen gewinnen sowohl der Park der Jugend als auch die Böttchergasse deutlich an Aufenthaltsqualität. Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt können sich künftig beim Flanieren über ein freundliches, naturnahes und ökologisch wertvolles Erscheinungsbild freuen.


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