Saale-Holzland-Polizeimeldungen vom 15. Mai 2026

Abgestürzte Drohne landet in Garten

Saale-Holzland (ots). Eine abgestürzte Drohne hat am gestrigen Donnerstagabend die Polizei im Saale-Holzlandkreis beschäftigt. Eine Anwohnerin meldete, dass sie auf ihrem Grundstück in Bucha ein unbekanntes Fluggerät entdeckt habe.

Nach Angaben der Frau lag die Drohne plötzlich im Garten. Wem sie gehört oder wann genau sie abgestürzt war, konnte nicht geklärt werden. Vorsorglich entfernte die Finderin zunächst den Akku des kleinen Fluggeräts, damit dieses nicht unerwartet wieder abheben konnte.

Die eingesetzten Beamten nahmen die Drohne schließlich in Augenschein. Dabei stellte sich heraus, dass es sich lediglich um eine kleine Spielzeugdrohne ohne individuelle Kennzeichnung handelte. Sachschaden entstand nicht. Der Eigentümer des Fluggeräts blieb zunächst unbekannt.

Vermeintlicher Sprengkopf sorgt für Aufregung

Saale-Holzland (ots). Ein ungewöhnlicher Fund am Tissaer Weg in Stadtroda sorgte gestern Mittag kurzzeitig für Aufregung und einen Polizeieinsatz. Ein Bürger hatte die Polizei verständigt, nachdem er ein metallisches Objekt entdeckt hatte, das für ihn aussah wie ein Teil eines Sprengkörpers. Vorsichtshalber wurde die Fundstelle überprüft. Der Hinweisgeber wartete bereits an der Straße und zeigte den Beamten den vermeintlich gefährlichen Gegenstand.

Nach genauerer Begutachtung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Bei dem „Sprengkopf“ handelte es sich nicht um Munition oder einen explosiven Gegenstand, sondern lediglich um ein altes Bauteil eines Traktors. Das Fundstück wurde anschließend entsorgt. Für die Polizei endete der Einsatz damit deutlich weniger spektakulär als zunächst vermutet – auch wenn der vermeintliche Bombenfund kurzzeitig für Spannung sorgte.

Motorradfahrer stürzt Böschung hinab

Saale-Holzland (ots). Ein 19-jähriger Motorradfahrer ist am Gestern Nachmittag auf der Landstraße zwischen Stadtroda und Tröbnitz verunglückt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann mit seiner Maschine auf der L1077 unterwegs, als er in einer Linkskurve offenbar mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war. Dadurch kam das Motorrad nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Kurvenleitspiegel. Anschließend rutschten Fahrer und Maschine mehrere Meter einen angrenzenden Abhang hinunter. Der Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen kam zum Einsatz. Am Motorrad entstand Sachschaden.

Der Verletzte wurde durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild: Gerd Zeuner)
Ein Rettungswagen kam zum Einsatz. (Symbolbild: Gerd Zeuner)

Misslungener Einbruchsversuch

Saale-Holzland (ots). Unbekannte versuchten im Tatzeitraum vom 7. bis 12. Mai, sich gewaltsam über den Hintereingang Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus am Friedensplatz in Schkölen zu verschaffen. Nach bisherigen Erkenntnissen hielten die Türen dem Einbruchsversuch stand, sodass die Täter nicht in das Gebäude gelangten. Durch die Hebelversuche entstand jedoch Sachschaden am Zugang des Hauses. Anschließend entfernten sich die unbekannten Täter unerkannt vom Tatort. Die Polizei ermittelt wegen Wohnungseinbruchdiebstahls im Versuch.

Update 13.55 Uhr:

47 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Jena (ots). Die Kriminalpolizeiinspektion Jena setzte am Dienstag, den 12. Mai, insgesamt 47 Durchsuchungsbeschlüsse bei 20 Tatverdächtigen in Jena, Kahla, Saalfeld und Gera um. Die jeweiligen Tatvorwürfe reichen von Landfriedensbruch, Nötigung im Straßenverkehr, Raub sowie zahlreichen Sachbeschädigungen durch Graffiti mit Fußballbezug.

Die Tatverdächtigen stehen unter anderem im Verdacht, zurückliegend mehrere Züge besprüht zu haben. Dabei gingen sie in zwei Fällen besonders rücksichtslos vor, indem sie, mit Fahrgästen besetzte Züge, durch Betätigen der Notbremse im Zug an der Weiterfahrt gehindert zu haben, um den Wagon mit einem Graffiti zu besprühen. Das Graffiti hatte einen Bezug zur Fußballfanszene des FC Carl Zeiss Jena. Durch die Begehung der Straftaten wurden der Rechtsfrieden und die öffentliche Sicherheit teilweise erheblich gestört. Insbesondere bei der rücksichtslosen Tatausführung der Nötigung im Straßenverkehr wurde eine Gefährdung unbeteiligter Dritter zumindest billigend in Kauf genommen. Das Motiv ist im Umfeld rivalisierender Fußballfangruppierungen zu vermuten.

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