„Vom Holozän zum Anthropozän“ – Vortragsabend in Gera

Welche Natur wollen wir?

Am 28. Mai lädt der NABU‑Regionalverband Gera/Greiz zu einem öffentlichen Vortragsabend unter dem Titel „Vom Holozän zum Anthropozän – welche Natur wollen wir?“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Vereinshaus Steinbrücken (Steinbrücken 1 E, Gera).

Der Referent Andreas Martius, langjähriger Vorsitzender des NABU Gera/Greiz, widmet sich einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie kann eine lebenswerte, klimafreundliche Landschaft gestaltet werden, die zugleich eine hohe Artenvielfalt bewahrt?

Martius beleuchtet die Thematik anhand einer Zeitreise durch die Erdgeschichte – vom stabilen Holozän bis zum vom Menschen geprägten Anthropozän. Dabei zeigt er auf, dass Artensterben kein neues Phänomen ist, sondern bereits in der Urzeit tiefgreifende Veränderungen ausgelöst hat. Zugleich macht er deutlich, wie diese Entwicklungen unsere heutige Landschaft prägen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt seinen Eindrücken aus großen Naturparks im südlichen Afrika. Diese Erfahrungen eröffnen einen ungewohnten Blick auf den Naturschutz in Deutschland und werfen die Frage auf, welche Strategien für den Artenschutz hierzulande sinnvoll und zukunftsfähig sind.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Naturschutz, Landschaftsentwicklung und ökologische Zusammenhänge interessieren – unabhängig von Vorkenntnissen.

Ansprechperson: Familie Schmeißer Telefon: 0152 07477588

Eintritt ist frei, Hinweis: zur Deckung der Unkosten wird um eine Spende gebeten.

Elefanten in Afrika (Foto: Andreas Martius)

Hinterlasse einen Kommentar