Karikaturen von Heinz Jankofsky im Greizer Sommerpalais

Sommerausstellung beginnt

Am heutigen Samstag, den 30. Mai, wird im Greizer Sommerpalais um 11 Uhr die neue Sommerausstellung eröffnet.

Gezeigt werden Karikaturen von Heinz Jankofsky (1935-2002). Der auch als „ostdeutscher Uli Stein“ bekannte Humorzeichner lebte in Berlin, später am Beebersee in der Uckermark. Er belieferte Tageszeitungen und beliebte Illustrierte. Seine Motive fand er im Zwischenmenschlichen, im Zusammenleben mit unseren Haustieren oder auch in unseren Hobbies. Ende der 1970er Jahre hatte er in seinen Cartoons charakteristische Figurentypen etabliert, die den Künstler sofort erkennbar machten.

„Wir freuen uns, dass es nach den Ausstellungen mit Werken von Tetsche, Henry Büttner und Uli Stein erneut gelungen ist, einen ganz großen der Gattung in einer breiten Auswahl präsentieren zu können“, kommentiert Dr. Ulf Häder, Museumsleiter im Greizer Sommerpalais.

Zu den Besonderheiten des vor allem dem ostdeutschen Publikum bekannten Humorzeichners gehöre, dass er auch altersgerechte Cartoons für Kinder geschaffen habe. Davon seien mehrere Beispiele zu sehen, ebenso wie einige der seinerzeit sehr beliebten Suchbilder.

Mit Hilfe der Cartoonlobby Stiftung in Königs Wusterhausen, die den künstlerischen Nachlass Jankofskys verwahrt, werden insgesamt über 130 Bildwitze aus vier Schaffensjahrzehnten gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 1. November zu sehen (Mittwoch bis Sonntag, 11-17 Uhr). Die erste Führung durch die neue Ausstellung findet am Mittwoch, dem 3. Juni, um 15 Uhr statt.

Auf Los geht’s los (Pflaumenkuchen), 1978, Tusche, aquarelliert (© Cartoonlobby Stiftung Königs Wusterhausen)
Ich kaufe ein A (Glücksrad-Show), 1993, Tusche, aquarelliert (© Cartoonlobby Stiftung Königs Wusterhausen)

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