Meldungen der Polizeiinspektion Weimar vom 2. Juni 2026

Nachbarschaftsstreit endet mit Beleidigung

Weimar/Weimarer Land (ots). Am gestrigen Montagabend wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in Weimar, Unterm Ettersberg, gerufen. Anlass war ein lautstarker Streit im Treppenhaus zwischen zwei Bewohnern beziehungsweise Besuchern des Hauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung. Als eine Anwohnerin die Beteiligten aufforderte, sich leiser zu verhalten, wurde sie durch einen der Männer mit beleidigenden Äußerungen bedacht. Die Frau fühlte sich hierdurch in ihrer Ehre verletzt und verständigte die Polizei.

Beim Eintreffen der Beamten hatte der mutmaßliche Verursacher den Ort bereits verlassen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurden Zeugen befragt und eine Anzeige wegen Beleidigung aufgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere strafrechtlich relevante Handlungen konnten vor Ort nicht festgestellt werden.

Nächtlicher Einbruch – Täter flüchten ohne Beute

Weimar/Weimarer Land (ots). In der Nacht zum heutigen Dienstag kam es in einem Gastronomiebetrieb in der Brauhausgasse in Weimar zu einem Einbruchsversuch.

Zeugen meldeten gegen 23 Uhr drei Personen, die sich in Richtung Schützengasse entfernten. Nach bisherigen Erkenntnissen gelangte eine bislang unbekannte Person über ein offenstehendes Fenster in den Küchenbereich des betroffenen Lokals. Zwei Begleiter hielten sich währenddessen vor dem Gebäude auf. Kurz darauf verließen alle drei Personen den Tatort zu Fuß.

Bei der anschließenden Überprüfung der Räumlichkeiten konnten keine fehlenden Gegenstände festgestellt werden. Ob die Täter gezielt nach Diebesgut suchten oder durch eine Störung von ihrem Vorhaben abließen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls, im Versuch, ein.

Eine Fahndung im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Hinweise nimmt die Polizei Weimar (03643 882 – 0, pi.weimar@polizei.thueringen.de) entgegenentgegen.

Verfassungsfeindliche Graffiti an Bushaltestellen

Weimar/Weimarer Land (ots). Bei einer Streifenfahrt stellten Polizeibeamte in Berlstedt mehrere Graffiti mit politischem Hintergrund fest. An Bushaltestellen wurden insgesamt acht Hakenkreuze sowie weitere Schriftzüge und Symbole angebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren zunächst Graffiti mit Bezug ins linke politische Spektrum mittels schwarzer Sprühfarbe aufgebracht worden. In der Folge wurden diese offenbar durch unbekannte Täter mit mehreren verfassungsfeindlichen Symbolen übermalt. Die Hakenkreuze wurden mit einem schwarzen Permanentmarker aufgetragen und erreichten Größen von bis zu 50 mal 50 Zentimetern.

Die Schmierereien befanden sich an öffentlich einsehbaren Orten und verursachten einen Sachschaden von rund 1.000 Euro. Die Polizei sicherte Spuren und dokumentierte die Graffiti. Die Gemeinde veranlasste die umgehende Entfernung der verfassungswidrigen Symbole.

Die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen Sachbeschädigung wurden aufgenommen. Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei Weimar entgegen (03643 882 – 0, pi.weimar@polizei.thueringen.de).

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