Eintauchen in die fürstliche Bestattungsgeschichte bei freiem Eintritt
Am Sonntag, den 7. Juni, wird das Mausoleum in Waldhaus bei Greiz in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für Besichtigungen geöffnet sein.
Der letzte regierende Fürst Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie, war ein ausgesprochener Liebhaber der Wälder und der Jagd, Waldhaus war ein beliebter Ort für ihn. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten. Der Legende nach, trat ein prächtiger Hirsch am Abend, als seine Grabstätte vorbereitet wurde aus dem Walde und blickte lange in das offene Mausoleum.
Die Begräbnisstelle der letzten Greizer Fürsten wurde 1994 durch die Stadt Greiz aufwändig renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen. Zudem vermitteln seit zwei Jahren zwei prunkvoll verzierte Zinksärge, die aus der aufgelösten Gruft der Fabrikantenfamilie Schilbach geborgen wurden, einen Eindruck über die Bestattungskultur um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Der Eintritt in das Mausoleum ist frei, Spenden zum Erhalt des Mausoleums sind willkommen.

Wer das Mausoleum außerhalb der Öffnungstermine besuchen möchte, kann diesbezüglich in der Tourist-Information Greiz anfragen.
Tourist-Information Greiz: Burgplatz 12 / Unteres Schloss, 07973 Greiz
Telefon 03661 – 703293, E-Mail: tourismus@greiz.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertag 10 Uhr – 16 Uhr

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