Meldungen der Landespolizeiinspektion Gera vom 16. Juni 2026

Kabeldiebstahl auf Firmengelände

Gera (ots), Gera. Unbekannte Täter haben im Zeitraum vom 12. Juni bis zum gestrigen 15. Juni in Gera mehrere Stromkabel von einem Firmengelände in der Langen Straße entwendet.

Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise auf das Gelände und entwendeten Kabel unterschiedlicher Stärke im Wert von etwa 1.000 Euro. Dabei wurden verschiedene Schaltkästen und Maschinen beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Mutmaßlichen Online-Betrug rechtzeitig erkannt

Gera (ots), Gera. Ein 14-Jähriger und dessen Eltern erstatteten bei der Polizei in Gera Anzeige wegen eines mutmaßlichen Betrugsfalls im Internet.

Nach Angaben der Familie nutzte der Jugendliche seit mehreren Wochen eine App, über die angeblich hohe Gewinne durch sogenanntes „Dropshipping“ erzielt werden konnten. Um mit einem eingesetzten Kapital von 140 Euro eine angeblich erwirtschaftete Gewinnsumme von über 50.000 Euro auszahlen zu lassen, wurde der Jugendliche schließlich aufgefordert, Gutscheinkarten im Wert von 5.000 Euro zu erwerben und die Codes in der App einzulösen.

Die Eltern wurden misstrauisch und wandten sich an die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zu keiner weiteren Zahlung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, bei unrealistisch hohen Gewinnversprechen im Internet besondere Vorsicht walten zu lassen.

Angebliche Notlage entpuppt sich als Finte

Altenburg (ots), Meuselwitz. Ein Polizeieinsatz in Meuselwitz führte in der Nacht zum gestrigen Dienstag zu einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen.

Ein 25-jähriger Mann hatte über den Notruf eine angebliche Notlage in seiner Wohnung gemeldet. Aufgrund der geschilderten Umstände nahmen die Einsatzkräfte die Situation zunächst ernst und leiteten entsprechende Maßnahmen ein.

Neben der Polizei kam auch die Feuerwehr zum Einsatz, die die betreffende Wohnungstür öffnete. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich jedoch zunehmend Widersprüche in den Angaben der Beteiligten. Die weiteren Ermittlungen ergaben schließlich, dass keine Notlage vorlag. Vielmehr hatten sich der 25-jährige Mann und seine ebenfalls 25-jährige Begleiterin ausgesperrt. Da ein Schlüsseldienst als zu kostspielig angesehen wurde, sollte die erfundene Notlage zur Öffnung der Wohnung führen.

Gegen beide Beteiligte wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei weist darauf hin, dass Notrufe ausschließlich für tatsächliche Not- und Gefahrenlagen bestimmt sind. Wer Einsatzkräfte unter bewusst falschen Angaben alarmiert, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Im vorliegenden Fall dürfte sich die vermeintliche Ersparnis beim Schlüsseldienst am Ende als eher kostspielige Entscheidung erweisen. 

Einbruch in Firmengebäude

Altenburg (ots), Rositz. Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum vom Samstag bis zum gestrigen Dienstag gewaltsam Zutritt zu einem Firmengelände in der Rositzer Werksallee.

Nach bisherigen Erkenntnissen durchschnitten die Täter zunächst einen Maschendrahtzaun und öffneten gewaltsam ein Tor im rückwärtigen Bereich des Geländes. Anschließend drangen sie über einen Hintereingang in die Geschäftsräume eines Verkabelungsdienstleisters ein.

Aus den Büroräumen wurden unter anderem Mess- und Computertechnik, Drucker sowie weitere Arbeitsmittel entwendet. Der Wert des Beutegutes soll einen fünfstelligen Betrag erreichen. Zudem richteten die Täter Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert.

Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Werksallee bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. 

Ladekabel von E-Ladesäulen gestohlen

Altenburg (ots), Rositz. Im Zeitraum zwischen dem 9. Juni und dem gestrigen 15. Juni hatten es unbekannte Täter in Rositz auf die Ladekabel von E-Ladesäulen in der Raffineriestraße abgesehen. Nach bisherigen Erkenntnissen schnitten die Täter von zwei öffentlich zugänglichen Ladesäulen insgesamt vier Ladekabel ab und entwendeten diese.

Der Wert des Diebesgutes wird auf etwa 120 Euro geschätzt. Durch die Beschädigungen an den Ladesäulen entstand jedoch ein Sachschaden von mehr als 10.000 Euro. Die Altenburger Polizei ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Zeugenhinweise.

Streit eskaliert, Mann schwer verletzt – zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Greiz (ots), Ronneburg. Am Sonntagmorgen kam es gegen 8:20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Ronneburger Mozartstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen geriet ein 30-jähriger Mann mit zwei Männern im Alter von 28 und 29 Jahren in Streit, nachdem die Beteiligten zuvor gemeinsam erhebliche Mengen Alkohol konsumiert hatten. In der weiteren Folge wurde der 30-jährige Slowake durch die anderen beiden verletzt. Um sich der Situation zu entziehen, flüchtete er über ein Fenster aus dem dritten Obergeschoss des Hauses und suchte anschließend bei einem Bekannten in der Nähe Hilfe. Von dort wurde die Polizei verständigt.

Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen, insbesondere an Armen und Beinen, die nach aktuellem medizinischen Stand jedoch nicht lebensbedrohlich sind. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Tatverdächtigen, ein 28-jähriger slowakischer sowie ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger, wurden vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen vor Ort. Zur Spurensicherung und Klärung der genauen Tatumstände kamen, in Abstimmung mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft Gera, umfangreiche kriminalpolizeiliche Maßnahmen zum Einsatz. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Geschehens dauern an. 

In Ronneburg klickten am Sonntag die Handschellen. (Symbolbild: Pixabay)

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