Einladung zum Tag des Bergmanns nach Rositz

Einmal Bergmann, immer Bergmann

Erinnerung an harte Arbeit und bergmännische Tradition

Am Sonntag, dem 5. Juli, laden die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Wohnortgruppe Altenburg, die Gemeinde Rositz sowie die Bergbrüderschaft Meuselwitz-Rositzer Braunkohlenrevier zum traditionellen Tag des Bergmanns in den Bernsteinhof Rositz und die Heimatscheune ein.

Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kostenfreier Familientag mit Ausstellungen und Informationen zur Geschichte des Bergbaus in der Region.

Der Tag des Bergmanns wird seit dem Jahr 1950 jeweils am ersten Sonntag im Juli begangen und ist bis heute ein wichtiger Ehrentag für die Bergleute. Ursprünglich wurden an diesem Tag verdienstvolle Bergleute für ihre Leistungen ausgezeichnet. Auch heute wird die Tradition in vielen ehemaligen Bergbauregionen Ostdeutschlands gepflegt.

„Der Tag des Bergmanns erinnert an die harte Arbeit der Kumpel über und unter Tage und an ihren wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Gleichzeitig ist er ein Tag der Erinnerung, der Gemeinschaft und der Verbundenheit mit einer prägenden Tradition unserer Heimat“, sagt Thomas Jäschke, Kreisvorsitzender des DGB-Kreisvorstandes Altenburger Land.

„Der Tradition folgend veranstalten wir jetzt zum dritten Mal dieses Fest für alle aktiven und ehemaligen Bergleute unserer Region.“, erklärt Andreas Schumann, Vorsitzender der IGBCE Wohnortgruppe Altenburg und Mitglied des DGB-Kreisvorstandes Altenburger Land.

Das Altenburger Land ist eng mit der Geschichte des Braunkohlenbergbaus verbunden. Über Generationen hinweg haben Bergleute die Entwicklung der Region geprägt und maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen.

Neben der Wohnortsgruppe Altenburg, gibt es noch die Ortgruppen in Meuselwitz und Schmölln in denen sich die aktiven und ehemaligen Bergleute, aber auch Chemiearbeiter und Beschäftigte der Lederindustrie und deren Rentner aktiv in das Gewerkschaftsleben einbringen können.

„Auch wenn viele Bergwerke längst geschlossen sind, lebt die bergmännische Tradition in den Familien, Vereinen und Gewerkschaften weiter. Der Zusammenhalt der Kumpel und das Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte sind bis heute spürbar. Es gilt noch immer: Einmal Bergmann, immer Bergmann“, so Schumann.

Gruppenfoto im Bernsteinhof. (Foto: Archiv Bergbrüderschaft)

Hinterlasse einen Kommentar