Polizeimeldungen aus dem Saale-Holzland-Kreis vom 23. Juli 2026

Mehrere Straftaten bei Polizeieinsatz

Saale-Holzland-Kreis (ots). Am Dienstagabend suchten Polizeibeamte eine Person an ihrer Wohnanschrift in der Moskauer Straße in Kahla auf. Hintergrund war eine Gefährderansprache, nachdem der Polizei bekannt geworden war, dass der dort Wohnhafte im Verdacht steht, für eine versuchte gefährliche Körperverletzung im Stadtgebiet Kahla verantwortlich zu sein.

Während des Polizeieinsatzes wurden aus der Wohnung bei geöffneten Fenstern lautstark verfassungsfeindliche Parolen gerufen, die bis auf die Straße zu hören waren. Darüber hinaus bedrohten ein 19-jähriger und ein 49-jähriger Mann zwei eingesetzte Polizeibeamte. Gegenüber einem Beamten äußerte einer der beiden: „Zieh deine Weste und deine Handschuhe aus, leg die Pistole ab und komme nach dem Dienst zu mir, dass ich dir eine auf die Fresse hauen kann.“ Ein 49-Jähriger sagte zu einem weiteren Polizeibeamten: „Zieh deine Weste aus und dann haue ich dir auf die Schnauze.“

Die Polizei zog weitere Einsatzkräfte hinzu und betrat die Wohnung mit Einverständnis des Wohnungsinhabers. Gegen die beteiligten Personen wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Beleidigung eingeleitet. Die Zusammenkunft wurde anschließend beendet.

Am darauffolgenden Tag suchten Polizeibeamte den Wohnungsinhaber erneut auf, nachdem bekannt geworden war, dass für den kommenden Freitag eine Geburtstagsfeier geplant sei. Im Rahmen einer weiteren Gefährderansprache wurde darauf hingewiesen, dass die Polizei bei Beschwerden über nächtliche Ruhestörungen oder bei der Begehung von Straftaten unverzüglich einschreiten wird.

Während dieses Polizeibesuchs trat eine Zeugin an die Beamten heran und gab an, bereits am 15. Juli aus derselben Wohnung deutlich hörbar die Parole „Sieg Heil“ sowie weitere verfassungsfeindliche Äußerungen wahrgenommen zu haben. Die Polizei leitete daraufhin ein gesondertes Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Sattelzug kollidiert auf der A4 am Hermsdorfer Kreuz mit Verkehrsteiler

A4 Höhe Hermsdorf (ots). Der Fahrer eines Sattelzuges befuhr am heutigen Donnerstagmorgen die A4 in Richtung Dresden und entschloss sich am Autobahnkreuz Hermsdorf zu kurzfristig, einen Fahrstreifenwechsel auf die Nebenfahrbahn zu tätigen. So kam es gegen 5:30 Uhr, dass der Fahrer mit dem Verkehrsteiler kollidierte.

Der Fahrzeugführer konnte den Sattelzug noch bis zum Rasthof Hermsdorfer Kreuz fahren, dort abstellen und auf die Autobahnpolizei warten. Der Fahrer wurde durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Es entstand Sachschaden von circa 20.000 Euro. Die Sattelzugmaschine war nicht mehr fahrbereit.

Unfall auf der A9 bei Eisenberg nach rechtswidrigem Überholvorgang

A9 Höhe Eisenberg (ots). Am gestrigen Mittwochmittag kam es gegen 12:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A9 in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg.

Der Fahrzeugführer eines MAN Transporters mit Anhänger überholte einen Kraftomnibus rechts über den Standstreifen. Kurz davor hatte der Kraftomnibus den Transporter mit Anhänger, welcher zu dem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, rechtmäßig auf dem mittleren Fahrstreifen überholt. Nachdem der Kraftomnibus sich den Überholvorgang beendete und auf den rechten Fahrstreifen wechselte, setzte der Fahrer des Transporters mit Anhänger zu seinem rechtswidrigen Überholvorgang über den Standstreifen an. Als dieser wieder nach links auf den rechten Fahrstreifen wechseln wollte, schätzte er den Abstand zum Kraftomnibus falsch ein und kollidierte mit seinem Anhänger mit dem Kraftomnibus. Anschließend kamen beide Fahrzeuge auf dem Standstreifen zum Stehen.

Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit und verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt circa 2.000 Euro.

Auffahrunfall auf der A9 zwischen Hermsdorfer Kreuz und Hermsdorf Süd mit zwei Verletzten

A9 Höhe Hermsdorf (ots). Gestern Nachmittag kam es gegen 14:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A9 in Fahrtrichtung München zwischen dem Autobahnkreuz Hermsdorfer Kreuz und der Anschlussstelle Hermsdorf-Süd. Der Fahrzeugführer eines Pkw VW fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf das Heck des vor ihm fahrenden Sattelzug auf.

Nach der Kollision mit dem Sattelzug kam der Pkw ins Schleudern und kollidierte folglich mit der rechten Schutzleitplanke. Beide Fahrzeuge blieben auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit, da das vordere rechte Rad durch den Verkehrsunfall fehlte. Die 68-jährige Beifahrerin und der Fahrer des Pkw wurden durch den Verkehrsunfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurden. Der Sachschaden beträgt circa 20.000 Euro.

Die Richtungsfahrbahn München war in diesem Bereich für circa 1,5 Stunden voll gesperrt.

Die Verletzten wurde durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild: Gerd Zeuner)

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