Kleidercontainer aufgebrochen
Weimar/ Weimarer Land (ots). Eigentlich wollte ein Mann am gestrigen Dienstagmorgen lediglich einige Sachen in einen Altkleidercontainer in der Weimar Bonhoefferstraße werfen. Dabei stellte er jedoch fest, dass sich offenbar bereits ungebetene „Besucher“ Zugang zu dem Container verschafft hatten.
Unbekannte hatten den Verschlussriegel gewaltsam beschädigt und damit das Vorhängeschloss umgangen. Der Inhalt des Containers war dadurch frei zugänglich. Ob die Täter tatsächlich mit Kleidungsstücken als Beute verschwanden oder es beim Aufbruch blieb, ist bislang nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher liegen derzeit nicht vor.
Teures Mountainbike in nur 30 Minuten gestohlen
Weimar/ Weimarer Land (ots). Ein kurzer Aufenthalt auf dem Tennisplatz in Weimar endete für einen Radfahrer am Dienstagabend mit einer bösen Überraschung. Sein hochwertiges Mountainbike, das er gegen 21 Uhr an einem Metallzaun gegenüber einer Judohalle in der Fuldaer Straße angeschlossen hatte, war nur etwa eine halbe Stunde später verschwunden.
Unbekannte hatten das Fahrradschloss vermutlich mit einem geeigneten Werkzeug aufgebrochen und das schwarze-weiße Mountainbike der Marke Specialized, Modell S-Works, entwendet. Zurück blieb lediglich ein Teil des Schlosses.
Besonders schmerzlich dürfte der Wert der Beute sein: Das Mountainbike hat einen Wert von rund 11.000 Euro. Die Polizei Weimar hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die am Dienstagabend zwischen 21:00 und 21:30 Uhr im Bereich der Fuldaer Straße verdächtige Personen oder Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Mysteriöser Fund auf dem Grund des Hermannsees
Weimar/ Weimarer Land (ots). Was jahrzehntelang auf dem Grund des Hermannsees bei Mechelroda im Weimarer Land verborgen lag, kam nun wieder ans Tageslicht.
Bereits im vergangenen Winter hatten Mitglieder des örtlichen Angelvereins einen größeren Gegenstand unter der Wasseroberfläche entdeckt. Schnell entstand der Verdacht: Hier könnte ein Fahrzeug im See liegen. Ein erster eigener Bergungsversuch bestätigte die Vermutung. Rund 30 Meter vom Ufer entfernt und etwa einen Meter unter der Wasseroberfläche stießen die Angler auf ein offenbar quadähnliches Fahrzeug. Als dieses mit einem Seil bewegt wurde, sah man jedoch sicherheitshalber von der Bergung ab, da Öl auszutreten schien. Der Versuch wurde daraufhin sofort abgebrochen und die Polizei informiert.
Am gestrigen Dienstag rückten schließlich Spezialkräfte an. Taucher bargen das Gefährt aus dem nur wenige Meter tiefen Gewässer – und dessen Zustand ließ erahnen, dass es dort nicht erst seit gestern gelegen hatte. Das „quadähnliche“ Fahrzeug stellte sich nun als Trabant heraus, war vollständig verrostet und mit Schlamm bedeckt. Eine Fahrzeugidentifikationsnummer war nicht mehr erkennbar. Lediglich eine Plakette aus dem Jahr 1993 lieferte einen ersten Hinweis auf das mögliche Alter.
Wie und vor allem wann das Fahrzeug auf dem Grund des Hermannsees gelandet ist, ist bislang völlig unklar. Auch die Frage, wem es einst gehörte, konnte zunächst nicht beantwortet werden. Die Polizei hat den ungewöhnlichen Fund dokumentiert und prüft gemeinsam mit den zuständigen Behörden die weiteren Maßnahmen. Das Fahrzeug soll nun fachgerecht entsorgt werden.

Ungebetener Gast im Keller – „Fahndung“ nach Ringelnatter
Weimar/ Weimarer Land (ots). Einen eher ungewöhnlichen Mitbewohner entdeckte ein Mann am Montagabend in einem Mehrfamilienhaus in der Budapester Straße in Weimar.
Als er gegen 18:40 Uhr sein Fahrrad in den Keller bringen wollte, bemerkte er in einem anderen Kellerabteil eine helle, kleinere Schlange. Noch bevor sie näher in Augenschein genommen werden konnte, verkroch sich das Tier zwischen den dort gelagerten Gegenständen. Anhand eines schnell geschossenen Fotos gehen die Bewohner davon aus, dass es sich bei dem tierischen Besucher vermutlich um eine Ringelnatter handelt.
Die Hausgemeinschaft nahm die Sache derweil selbst in die Hand: Im Haus wurde bereits ein Fahndungsschild des Kriechtiers aufgehängt. Auch die Berufsfeuerwehr wurde über den ungewöhnlichen Kellerbewohner informiert. Sollte die Schlange erneut gesichtet werden, können sich die Bewohner an die Feuerwehr wenden.
Ein Einsatz der Polizei war nicht erforderlich. Die „Fahndung“ nach dem ungebetenen Kellerbewohner läuft damit vorerst hausintern weiter.


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