Erhöhtes Blaualgenvorkommen bei Kloster und Saalburg-Beach
Toxin-Werte bleiben innerhalb des Normbereichs / Wasserqualität in der Remptendorfer Bucht bleibt stabil
Schleiz. Kurz vor dem Ende der offiziellen Badesaison am 15. September erweitert das Gesundheitsamt des Saale-Orla-Kreises die bestehende Badewarnung für den Bleiloch-Stausee. Nachdem bereits für den Bereich Saaldorf sowie die offizielle Badestelle Saalburg-Strandbad eine Badewarnung herausgegeben wurde, wurde sie nun um die Abschnitte Saalburg-Beach und Kloster ergänzt. Mit Hinweisschildern wird vor Ort auf die bestehende Badewarnung und damit einhergehende Handlungsempfehlungen aufmerksam gemacht.
Ursache ist ein erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien – besser bekannt als Blaualgen –, das sich in einer starken grünlichen Trübung des Wassers mit Sichttiefen von weniger als einem Meter widerspiegelt. Zudem wurden an den Badestellen pH-Werte und Sauerstoffkonzentrationen oberhalb der Normwerte gemessen.
Im Hinblick auf die Konzentration von Microcystin, einem Gift, das von Blaualgen produziert werden kann, kann indes Entwarnung gegeben werden: Hier zeigen die Laborergebnisse von zurückliegenden Beprobungen keine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte. Dennoch wurden auch die aktuellen Proben zur genaueren Diagnostik ins Labor gebracht.
Nach wie vor innerhalb der Normwerte bewegt sich die Wasserqualität im Bereich der offiziellen Badestelle Remptendorfer Bucht. Eine gute Wasserqualität herrscht zudem im Hohenwarte-Stausee. Dort kontrolliert das Gesundheitsamt des Saale-Orla-Kreises regelmäßig die offiziellen Badestellen an der Linkenmühle und der Portenschmiede.



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