Bestattungswald in Gera – die Umsetzung wird sichtbar

Bis zur Inbetriebnahme sind noch einige rechtliche und organisatorische Schritte erforderlich

Nach einer längeren Vorbereitungsphase nimmt das Vorhaben Bestattungswald Gera nun auch vor Ort konkrete Gestalt an.

Erste Arbeiten im vorgesehenen Waldgebiet haben begonnen. Dazu gehören Holzentnahmen sowie die Beräumung und das Mulchen vorhandener Gassen. Damit werden die Flächen für die Vermessung und die weitere Gestaltung des Geländes vorbereitet. Die Vermessung der vorgesehenen Bestattungsfläche kann voraussichtlich ab Ende September erfolgen.

Die Stadt Gera arbeitet auf Grundlage des entsprechenden Stadtratsbeschlusses strukturiert an der Umsetzung. Das notwendige Genehmigungsverfahren ist bereits eingeleitet, gleichzeitig erfolgt eine enge Abstimmung mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt als zuständiger Genehmigungsbehörde. Auch die untere Forst- und Naturschutzbehörde werden frühzeitig eingebunden. Parallel wird ein Bodengutachten vorbereitet, das wichtige Erkenntnisse zu den geologischen und hydrologischen Verhältnissen liefern soll.

Auch die weiteren Bausteine des Bestattungswaldes werden Schritt für Schritt vorbereitet. Dazu zählen unter anderem der Andachtsplatz, Parkmöglichkeiten und eine ansprechende Beschilderung. Ebenso wird an einer rechtssicheren Gebührenkalkulation gearbeitet, die erstellt werden kann, sobald die notwendigen Kosten für die verschiedenen Arbeiten belastbar feststehen.

Damit wird der Bestattungswald, auf dessen Umsetzung viele Bürgerinnen und Bürger bereits seit langer Zeit warten, zunehmend sichtbar.

Bis zur endgültigen Inbetriebnahme sind noch einige rechtliche und organisatorische Schritte erforderlich.

Die entscheidenden Vorbereitungen laufen jedoch. „Der Bestattungswald geht somit Schritt für Schritt in die konkrete Umsetzung“, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Ein Harvester im Bestattungswald im Einsatz (Foto: Stadt Gera)

Foto: Stadt Gera

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