„Tiere im Dorf und Garten“

„Tiere im Dorf und Garten“

Dieses Thema hatte sich Udo Schröder, NABU-Ortsgruppe Pausa, für die Bernsgrüner Landfrauen zu ihrer Septemberbildungsveranstaltung in Wort und Bild ausgewählt. Speziell ging es dabei um die Igel, Glühwürmchen und Rotkehlchen. Schröder gab dazu interessante Einblicke und vermittelte Wissenswertes aus der Welt unserer heimischen Tiere: Wie wachsen die Tiere auf, welche Nahrung bevorzugen sie und welche Feinde haben sie.

Beim nachtaktiven mit 7000 Stacheln bestückten Einzelgänger Igel geht die Population leider zurück. Die mit Supernasen und gutem Gehör ausgestatteten Tiere werden oft auf Straßen überfahren, beim Mähen und durch Mähroboter verletzt bzw. kommen durch Fuchs und Waschbär ums Leben.

Bei den Glühwürmchen, deren Lebensräume im Juni und Juli in Gärten und Parks zu finden sind und grünlich leuchten, sind nur die Männchen flugfähig, während die Weibchen leuchten im Gras sitzen und alle nach Paarung und Eiablage sterben.

Beim sprachbegabten, stimmgewaltigen Rotkehlchen mit der rostroten Kehle und Brust und den großen schwarzen Augen, baut das Weibchen das Nest, während das Männchen singt.

Wichtige Hinweise gab Schröder auch zur Vogelfütterung. „Singvögel brauchen im Winter Futter, Raubvögel nicht. Eine Sommerfütterung kann man machen, muss man aber nicht“. Wichtig nach Schröder seien dabei die richtige Auswahl des bereitgestellten Futters und die Futterhygiene.

Der NABU-Mann beantwortete am Ende auch die Fragen der Landfrauen und bot entsprechende Prospekte an.

„Das war für uns alle super interessant. Man lernt eben niemals aus. Ich wusste nicht, das Igeljunge schon Stacheln haben“, so dankend Vereinschefin Jutta Riedel.

Text/Foto: Gabriele Wetzel

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