Neuer Naturschutzbeirat für den Saale-Orla-Kreis berufen

20 fachkundige Personen unterstützen und beraten die Untere Naturschutzbehörde

Der Saale-Orla-Kreis hat einen neuen Naturschutzbeirat.

Die insgesamt 20 Mitglieder wurden am Dienstagabend offiziell berufen und erhielten von Landrat Christian Herrgott ihre jeweiligen Urkunden. Bei der Übergabe dankte er den Beiräten für ihr ehrenamtliches Engagement und dafür, dass sie der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises in den kommenden vier Jahren mit ihrer Expertise zur Verfügung stehen.

„Der Naturschutzbeirat ist für uns ein wichtiges Gremium, darum freuen wir uns auf ihre fachlichen Hinweise, ihren Input und eine hoffentlich rege Diskussion zu den anstehenden Naturschutzthemen“, betonte der Landrat.

Der Beirat besteht aus 10 ordentlichen Mitgliedern und 10 Stellvertreterinnen bzw. Stellvertretern. Sie alle sind fach- und ortskundig, das heißt, sie kennen sich im Saale-Orla-Kreis bestens aus und sind Experten auf den verschiedensten Gebieten rund um den Natur- und Landschaftsschutz sowie in der Landschaftspflege.

Für Uwe Zimmermann, Timm Luckhardt, Ronny Braunschweig und Thorsten Königsfeld ist es nicht die erste Amtsperiode. Sie engagieren sich schon seit vielen Jahren – teils seit 1998 – ehrenamtlich im Naturschutzbeirat. Neu dabei sind Wolfgang und Ines Tangemann, Nadine Schwesig, Ulrike Partheymüller, Iris Weiser, Axel Meißner, Thomas Bauer, Martin Balke, Ralf Voit, Gerhard Grimm, Ute Bußjäger, Klaus Weide, Siegfried Nimmerjahn, Wiebke Preußer, Sebastian Milde und Diego Hellfritsch. Er ist mit 19 Jahren das jüngste Mitglied des Beirates. Günther Hofmann verabschiedete sich als ältestes Mitglied mit 91 Jahren aus der Arbeit im Beirat. Der Landrat und die Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde dankten ihm und allen anderen bisherigen Beiräten für ihre geleistete Arbeit und ihre konstruktive Mitarbeit in den vergangenen Jahren.

So umfangreich wie die Themen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, so vielfältig sind auch die Fachgebiete der ehrenamtlichen Naturschutzbeiräte. Ihre Expertise reicht u.a. von klassischen Themen wie dem Biotop- und Artenschutz, Land- und Forstwirtschaft über die Jagd bis hin zu Stadt- und Landschaftsplanung sowie Klimaschutz, Tourismus und Ökologie im Allgemeinen. Zehn der berufenen Beiräte wurden von Naturschutz-Vereinen und Verbänden wie dem NABU, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Landesjagdverband oder dem Landesangelverband vorgeschlagen.

Die Naturschutzbeiräte werden die Untere Naturschutzbehörde in den kommenden vier Jahren bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unabhängig beraten und mit ihrer jeweiligen fachlichen Expertise unterstützen. Der Beirat wird zum Beispiel bei der Landschaftsplanung und der Erstellung von Bebauungsplänen, bei wichtigen Planvorhaben mit Naturschutzbezug oder bei der Ausweisung von Schutzgebieten mit einbezogen. Außerdem kann er auch bei der Aufstellung der Naturschutzbeauftragten mitwirken. Dafür wird er mindestens viermal pro Jahr zu einer Sitzung zusammenkommen, um über ausgewählte naturschutzrechtlich relevante Themen zu beraten.

Sie sind die neuen Naturschutzbeiräte, die am Dienstagabend von Landrat Christian Herrgott und Amtsleiterin Dr. Regina Heinze (im Bild ganz links) berufen wurden und in den kommenden vier Jahren die Untere Naturschutzbehörde mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen werden. Vordere Reihe – sitzend – von links: Ute Bußjäger, Nadine Schwesig, Ulrike Partheymüller, Wiebke Preußer und Ines Tangemann. Hintere Reihe von links: Siegfried Nimmerjahn, Klaus Weide, Axel Meißner, Ronny Braunschweig, Diego Hellfritsch, Ralf Voit, Sebastian Milde (hinten), Gerhard Grimm (vorne), Timm Luckhardt, Thorsten Königsfeld, Thomas Bauer und Wolfgang Tangemann (Uwe Zimmermann und Martin Balke fehlen auf dem Bild) Foto: LRA SOK

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