Kreispokal-Viertelfinale der D-Junioren: FC Thüringen Weida – 1. FC Greiz 0:1
Im Ostthüringer Pokal-Viertelfinale der D-Junioren setzten sich am gestrigen Samstag die U13-D-Junioren des 1. FC Greiz beim FC Thüringen Weida mit 1:0 durch.
In der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz „Roter Hügel“ noch mehr Spielanteile für sich verzeichnen und ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Allerdings gelang es ihnen nicht, die wenig herausgespielten Torchancen für sich zu verwerten, zumal sich Gästekeeper Jan Piehler als sicherer Rückhalt für seine Mannschaft erwies. Da auch die Greizer ihre Konter nicht nutzten, ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gäste mehr und mehr das Spielgeschehen und erkämpften sich etliche Chancen. Schließlich netzte Nils Gäbelein in der 62. Minute zum letztendlichen Siegtreffer für den 1. FC Greiz ein.
Am Ende der Begegnung drohte der hart umkämpfte, aber bis zum 0:1-Treffer für die Gäste über weite Strecken recht fair geführte Pokalfight zu eskalieren. Nachdem Schiedsrichter Schwolow ein vermeintliches Handspiel der Gästeabwehr zurecht nicht pfiff, folgten lautstarke Proteste des Weidaer Trainerduos, das zudem seine Mannschaft vehement aufheizte. In der Folge stiegen die Gastgeber überhart und teilweise unfair in die Zweikämpfe ein. Der bis dahin gut leitende Unparteiische ahndete diese groben Fouls nicht. Nachdem er die Partie abgepfiffen hatte, drangen die Weidaer Trainer dennoch äußerst aggressiv auf den Schiedsrichter ein. Leider gab es auf dem „Roten Hügel“ keine Ordner, die die Situation beruhigen konnten.
Am Ende bleibt als Fazit, dass die U13-D-Junioren die Begegnung gegen die U13-D-Junioren des FC Thüringen Weida verdient gewonnen haben. „Was für ein geiler Pokalfight mit einer überragenden Mannschaftsleistung“, lobte Gästetrainer Marco Gaier nach dem Abpfiff sein Team „Heute war eine Einheit auf dem Platz, es wurde viel miteinander kommuniziert. Jeder ist für den anderen gelaufen, ihr habt euch unterstützt und motiviert, den Sieg habt ihr euch verdient!!!“ Den Sieg widmen die Greizer ihrer Nummer 13: „Santo, wir vermissen dich alle sehr und wir hoffen, dass du schnell wieder gesund wirst. Nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch, du fehlst uns. Wir drücken alle die Daumen, dass du schnell wieder bei uns bist!“
Die parallel laufende Viertelfinal-Begegnung gestern zwischen dem FSV Meuselwitz und dem SV Motor Altenburg gewannen die Skatstädter mit 1:3. Die heutigen Viertelfinals zwischen dem ZFC Meuselwitz II. und Rüdersdorf entschieden die Zipsendorfer mit 5:0, während sich Schmölln gegen Wismut Gera II. mit 7:5 im Elfmeterschießen durchsetzen konnte.


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