Bildvortrag zur Geschichte des ehemaligen Zucht- und Waisenhauses
Am Donnerstag, 30. April, 14 Uhr, im Stadtmuseum Gera.
Das heutige Stadtmuseum wurde ab 1724 als Zucht- und Waisenhaus errichtet. Rund 100 Jahre war es damit eine Besserungsanstalt für Sträflinge und gleichzeitig eine Heimstätte für Waisenkinder. In ihm wurden Gottesdienste abgehalten und Unterricht erteilt, aber auch schwere körperliche Arbeiten verrichtet und Prügelstrafen vollzogen. Später diente es als Bibliothek, Lesehalle, Wohnung, Lager und öffentliche Bedürfnisanstalt, bis es schließlich 1914 seine heutige Funktion als Stadtmuseum erhielt.
Der Vortrag von Matthias Wagner beleuchtet die wechselvolle 300-jährige Geschichte eines der markantesten Gebäude der Geraer Altstadt. Die Schicksale des ehemaligen Zucht- und Waisenhauses widerspiegeln zugleich wechselvolle Episoden der Geraer Stadtgeschichte.
Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geschichte am Nachmittag“ am Donnerstag, dem 30. April um 14 Uhr, im Stadtmuseum Gera statt.
[Text: Matthias Wagner]


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