„Griehgeniffte“ ist das Vogtländische Wort des Jahres 2026

Das Vogtland hat gewählt

Mehr als 1.200 Stimmen abgegeben – Wahl etabliert sich als feste Tradition im Vogtland

Das Vogtland hat einen neuen Dialektliebling: „Griehgeniffte“ wurde von den Vogtländerinnen und Vogtländern zum Vogtländischen Wort des Jahres 2026 gewählt. Nach „Aaziehzeich“ im Jahr 2024 und „Hietroochbrettl“ im Jahr 2025 steht damit bereits der dritte Gewinner der beliebten Abstimmung fest.

Insgesamt beteiligten sich mehr als 1.200 Vogtländerinnen und Vogtländer an der Wahl des Vogtlandkreises. Bekannt gegeben wurde das Gewinnerwort am Sonntagabend im Rahmen des Festwochenendes zu „30 Jahren Vogtlandkreis“ sowie dem 65. Plauener Spitzenfestes auf der Bühne des Vogtlandradios. Gemeinsam verkündeten Landrat Thomas Hennig, die Vogtländischen Hoheiten sowie die als „Landrätin“ Resi bekannte Therese Langhof-Thomas das Ergebnis.

Der Begriff „Griehgeniffte“ bezeichnet geriebene grüne Klöße und wurde von der Plauener Spitzenprinzessin Maxi Schulz für die Abstimmung vorgeschlagen. Er setzte sich gegen fünf weitere typisch vogtländische Begriffe durch.

„Die Wahl zum Vogtländischen Wort des Jahres hat sich inzwischen zu einer schönen Tradition entwickelt. Jahr für Jahr zeigt sich, wie groß das Interesse an unserer Mundart und ihren besonderen Begriffen ist. Dass sich mit ‚Griehgeniffte‘ ein Wort rund um eine typisch vogtländische Spezialität durchgesetzt hat, überrascht mich nicht. Sprache, Traditionen und regionale Küche gehören eng zusammen und machen unsere Heimat unverwechselbar“, sagt Landrat Thomas Hennig.

Die sechs zur Wahl stehenden Begriffe waren von den Vogtländischen Hoheiten sowie Therese Langhof-Thomas vorgeschlagen worden. Sie spiegeln die sprachliche Vielfalt und den besonderen Wortschatz des vogtländischen Dialektes wider.

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