1. Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit mit talentiertem Cellisten

Auftakt der Konzertreihe 2026/27 der Vogtland Phliharmonie

„Oben kreischt es und unten brummt es“ … stellte einst Antonín Dvořak (1841–1904) über das Violoncello fest.

Doch nachdem er in den USA ein Konzert seines amerikanischen Kollegen Victor Herbert auf diesem „Stück Holz“ hörte, änderte er seine Meinung. Als er dann wie hypnotisiert an den Niagara-Fällen stand, entschloss er sich gar, das Instrument in den Mittelpunkt seines Konzertes h-Moll op. 104 zu stellen.

Der Bogen ins Vogtland lässt sich nur an den Haaren herbeiziehen, nämlich dass der Wasserfall im Sorgbruch etwas zentral zwischen Neuberinhaus und Vogtlandhalle liegt und die Vogtland Philharmonie genau hier das Werk am Mittwoch, 16. September, und Freitag, 18. September, um jeweils 19:30 Uhr zur Aufführung bringt.

Ausschlaggebender dürfte aber sein, dass es mit Philipp Schupelius einen jungen Ausnahmekünstler und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbes auf die beiden vogtländischen Bühnen zieht. Dvořaks Violoncellokonzert Nr. 2 gilt als Grandmesser für die Qualität von Cellisten und Schupelius bringt mit seinen gerade einmal 23 Jahren genau das nötige Talent und Können mit.

Preisgekrönt – und zwar einstimmig von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien – ist auch die Sinfonie Nr. 1 E-Dur des weniger bekannten und als ‚letzten österreichischen Sinfoniker‘ gelten Komponisten Franz Schmidt (1874–1939); zu hören im zweiten Teil des 1. Sinfoniekonzertes 2026/2027 der Vogtland Philharmonie. Dieses steht unter der Leitung von Chefdirigent Florian Ludwig.

Die Konzerteinführung mit Michael Pauser findet wie gewohnt jeweils 18:45 Uhr im großen Saal statt.

Karten für Reichenbach gibt es in der Kultur-Info (Telefon 03765-3259240) oder unter neuberinhaus.reservix.de, für Greiz in der Vogtlandhalle (Telefon 03661-62880), der Tourist-Info (Telefon -703293) sowie bei Eventim.

In den beiden Häuser gibt es auch vergünstigte Abonnements mit persönlichem Sitzplatz und der Option auf ebenso vergünstigte Silvester- und Neujahrskonzertkarten. Allen Karten- bzw. Aboinhabern gewährt der Greizer Theaterherbst vergünstigten Eintritt zu einer Veranstaltung bzw. eine rabattierte Dauerkarte. Informationen: www.v-ph.de, www.theaterherbst.de.

Philipp Schupelius (Foto: Rüdiger Schestag)

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